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ILLIUM, WITH HIS WINGS OF SILVER-KISSED BLUE
and a face designed to seduce both males and females, not to mention
his ability to do the most impossible acrobatics in the air,
would provide a worthy diversion.


Illium » 15.10.2018, 21:16 » Herdenplatz AE #2

Azrael



Ein zartes Lächeln legte sich auf das Antlitz Illiums. Unverständnis schlug ihm von Azraels Seite entgegen und der Engel konnte nachvollziehen, weshalb. Vermutlich verstand er die Qual der Liebe noch nicht, die damals wie ein wildes Feuer durch Elanors Brust gejagt war. Doch dieses Feuer hatte etwas in ihr entfacht, was es ihr unmöglich gemacht hatte in den Höhen des Himmels zu verweilen. Wenn er sich den braunen Hengst vor sich so ansah, fragte er sich wie lange dieses Unverständnis wohl noch bestehen würde. Es war nur eine Frage der Zeit. Das Gefühl der Liebe würde auch das Herz des Todesengels beflügeln und die Uhr tickte. „Sie hatte dort ebenfalls alles, was sie brauchte…“, sprach er sanft. „Bis du nicht mehr da warst.“ Illium wollte sein Gegenüber beruhigen und ihm zusprechen, doch Azrael schien langsam zu verstehen, was er mit seinen Worten implizierte. 

Doch egal wie tief Azraels Schreck zu gehen schien, wie sehr er sich selbst die Schuld zuschob, für das was Ariel damals geschehen war, so konnte er den Blick doch nicht von ihr loslösen. Es war ein Strafe und Segen zugleich, dabei zusehen zu dürfen, wie sich diese beiden verlorenen Seelen langsam wieder einander annäherten. Doch trotz der offenkundigen Anziehung, die selbst ein Pferd mit wenig Verstand und gering vorhandener Auffassungsgabe bemerkt hätte, schien Azrael sich zwanghaft von Elanor fern halten zu wollen. Auffordernd trat Illium näher an den stattlichen Hengst heran, um ihn aus seinen verworrenen Gedankengängen zu locken und ihn in das Hier und Jetzt zurückzuholen. „Rede mit ihr.“, sprach er eindringlich. „Die Reise mit dir hat ihr gut getan.“ Illium hatte wenig mit Ariel zutun gehabt und bis vor kurzem nicht einmal gewusst, wie sie sich auf Erden wandelnd nannte, doch als er sie wieder zu Gesicht bekommen und erkannt hatte, wer dort vor ihm stand, hatte er eine drastische Veränderung in ihrer Haltung bemerkt. Das Glitzern in ihren Augen, die Hoffnung, die zwischen den Wolken verloren gegangen war, war wieder in ihren Blick getreten. 

Gemeinsam waren die beiden zu den Adoyan Enay gestoßen und Illium hoffte inständig, dass sie dieses Leben auch gemeinsam verlassen würden. Wenn ihre Blicke sich trafen, erinnerte sich der Erzengel an eine längst vergessene Zeit zurück. An eine Zeit, in welcher er ebenso empfunden hatte. Die Liebe konnte man leugnen, aber selten verstecken. „Es wird ihr helfen.“, gab er nachdrücklich zu verstehen. „Und dir auch.“ Illium konnte sich schon denken, dass Azrael versuchen würde sich diesem äußerst wichtigen Gespräch zu entziehen, doch er wollte dies nicht zulassen. Die beiden hatten das Glück verdient, welches sich für sie am Horizont abzeichnete. Früher oder später würde sich Elanor an ihr wahres Selbst erinnern und Azrael als den erkennen, dem sie ihr Herz geschenkt hatte. Der Erzengel wagte es beruhigend seine Schwingen auszubreiten und sie in einer Geste des Zuspruches über Azraels Rücken zu legen. Er vertraute in die Fähigkeiten des anderen. Gezweifelt hatte er wohl nie an ihm und obwohl er das Schicksal nicht ändern konnte, konnte er dennoch hoffen, dass es sich in eine Richtung bewegte, die alle Beteiligten glücklich machte. Mit einem verabschiedenden Nicken und einem sanften Lächeln wandte sich Illium schließlich von dem Todesengel ab und entfernte sich, um Azrael etwas Zeit für sich selbst zu geben. Er hoffte inständig, dass er über seine Worte nachdenken würde, doch zur Handlung zwingen konnte er ihn nicht. Es lag nun an Azrael, wie er mit den gegebenen Informationen umgehen würde.

» begibt sich zum Randgebiet der Adoyan Enay
Illium » 27.09.2018, 20:39 » Herdenplatz AE #2

Azrael 



“Ich wünschte es wäre anders.” Illium blieb still. Er verstand diesen Wunsch, konnte ihn wohl besser nachvollziehen, als viele andere hier und dennoch konnten sie beide nichts an ihrer Situation ändern. Man musste akzeptieren, was das Leben einem schenkte und weitermachen. Anders würde man niemals vom Fleck kommen und auch Illium verstand langsam, dass er Dinge nur ändern konnte, wenn er die Situation zunächst akzeptierte. Es gab nie einen einfachen Ausweg. Nachdenklich musterte der Schecke Azrael, seine prächtigen dunklen Schwingen und seinen zur Seite gedrehten Kopf. Er hatte das Profil eines Aristokraten und die Ausstrahlung eines mächtigen Herrn. Und dennoch schien er mit sich selbst nicht im reinen zu sein, knickte in der Mitte durch, wie ein vom Sturm geschundener Ast. Doch plötzlich änderte sich seine Haltung. Azraels Schultern strafften sich, die Ohren stellten sich steil nach oben und - das Wichtigste - seine Augen begannen zu leuchten. Der trübe Ausdruck in ihnen wich einem fast sehnsüchtigem Glitzern und Illium brauchte seinem Blick nicht zu folgen, um zu wissen auf wessen Haupt sein Augenpaar lag. Vielleicht gab es doch Hoffnung für die beiden. Der Erzengel hoffte es und betete für eine Zeit des Glücks, die das Leben der beiden Seelen erfüllen sollte. 

Als Azrael sich ruckartig zu ihm zurückdrehte, begann Illium zu lächeln. Es mochte unangebracht wirken, aber der Schecke konnte sich nicht daran hindern. Nicht, wenn die Flamme der Hoffnung erneut in seinem Innersten loderte. Es war kein Geheimnis, dass Illium es genoß dabei zuzusehen, wie sich Paare zusammenfanden und einander glücklich machten. Es war selten eine Eigenschaft, welcher andere große Bedeutung zusprachen, doch gerade in diesem Moment erfüllte sie Illium mit absoluter Freude. Doch Azrael wollte nicht akzeptieren, was Illium ihm in einem Moment des Leichtsinns offenbart hatte. Er stemmte sich gegen die Wahrheit, sträubte sich davor, als sei er derjenige, der all das Leid über sie beide gebracht hätte. Illium seufzte schwer. Vermutlich glaubte er das tatsächlich. Die Stimme des Engeles hallte über den Herdenplatz und aus dem Augenwinkel nahm Illium war, wie einige mit dem grasen innehielten und sich ihnen mit besorgten Blicken zuwandten. “Zügle dich.”, sprach er mit ruhiger Stimme. Viele seiner Treusten hatten bereits Angst vor dem Todesengel und Illium wusste, dass Azrael trotz aller Vorurteile eine Gemeinschaft verdient hatte. Man sollte anfangen ihn so zu sehen, wie er war, nicht so wie anderen wollten das man ihn wahrnahm. Dabei dachte Illium vor allem an den hohen Rat, dessen Entscheidung Azrael zu einem Schatten seiner selbst gemacht hatte. 

“Ich verstehe deinen Zorn.”, wisperte er eindringlich und trat einen Schritt näher an Azrael heran. Man versuchte häufig Dinge zu leugnen, um einen schrecklichen Missstand besser verkraften zu können. Doch mittlerweile wusste er, wie wenig es half, vor der Realität davonzulaufen. “Doch die Wahrheit wirst du nur von ihr erfahren.” Illium war sich nicht einmal sicher, ob Azrael es in seinem momentanen Zustand verkraftet hätte, die ganze Wahrheit zu kennen. Doch auch der Erzengel konnte nur wiedergeben, was er vermutet und gehört hatte. Den vollen Einblick in Elanors Gefühlswelt würde Azrael nur bekommen, wenn er mit ihr sprach und der Schecke hoffte inständig, dass die beiden anfingen miteinander zu sprechen, sich annäherten und früher oder später erkannten, wer sie füreinander waren. Selbst jetzt konnte der Engel erkennen, dass die beiden sich vervollständigten, doch die Frage, ob das Schicksal es gut mit ihnen meinte, war ungeklärt. Elanor schien sich nach wie vor nicht erinnern zu können und Illium hatte Angst vor dem Tag, an dem sie es tun würde. Würde sie sich selbst für ihre Entscheidung hassen? Oder würde sie nach wie vor zu den Wünschen ihres Herzens stehen und sich demjenigen entgegenstellen, für den sie all das Leid in Kauf genommen hatte? 

“Ich kann dir versichern, dass dir selbst das Leben im Himmel einige Dinge nicht bieten kann.” Vermutlich war es für Azrael schwer zu verstehen. Aus einer Welt herausgerissen, die er mehr geliebt hatte als sich selbst, war es natürlich ein sehnlicher Wunsch von ihm zurückzukehren. Wie manche Engel ihre Flügel aufgaben war für ihn wohl unverständlich. Aber Illium erinnerte sich an das Gefühl der Wärme, sobald er die Zuneigung seiner Liebsten empfangen hatte. Selbst jetzt war er sich sicher, dass er für dieses Gefühl den ewigen Ausschluss aus ihrer Gemeinschaft in Kauf genommen hätte. Doch dann erinnerte er sich an seinen Berater, das momentane Ziehen in seiner Brust und nannte sich im Innersten selbst einen Heuchler. Es war schwierig. Das Leben war schwierig. “Sie wird sich an dich erinnern. Mit der Zeit.” Ob Azrael das überhaupt wollte? Ob der Selbsthass sein Herz bereits so zerfressen hatte, dass er nicht länger daran glaubte Liebe zu verdienen? Illium hoffte inständig, dass sie beide eines Tages zueinander finden würden und das aus dem geteilten Leid, ein schönes Leben in Ewigkeit geboren wurde. 
Illium » 25.09.2018, 20:05 » NP Gebetsstätte #1

Galen




Ein Zittern ging durch den nachtschwarzen Leib an seiner Seite und Illium tat Galen den Gefallen und ignorierte den offenkundigen Schreck, den er seinem Freund mit seinen Überlegungen verschafft hatte. Er konnte selbst das Grauen nicht leugnen, welches die Gedanken an die Zukunft in ihm auslösten. Aber was hatten sie noch zu verlieren, außer die Adoyan Enay, die ihm treu ergeben war? Illium würde zu den Corvus Corax ziehen, in der Hoffnung etwas zu bewegen. Sollte er nicht zurückkommen, wusste er, dass er auf die Verbliebenen zählen konnte. „Wir können Ihnen nur vertrauen. Einen andere Möglichkeit haben wir nicht, auch, wenn ich deine Befürchtung teile.” Die tiefe Stimme seines Freundes löste seine Anspannung etwas, doch er konnte den verbitterten Zug um seinen Mund nicht fallen lassen. Illium nickte nur barsch auf die Worte Galens. Er würde ihnen nicht vertrauen. Er würde so tun. Er war nicht länger dazu fähig sein Vertrauen irgendjemandem zu schenken. Selbst wenn es nur Vorsichtsmaßnahmen waren, so würde er die Corvus Corax weiterhin beobachten, ob nun aus Paranoia oder reinem Selbstschutz heraus. Nicht noch einmal würde er das weitere Fortschreiten dieses Krieges dem Zufall überlassen. Er konnte Fremden nicht trauen, wenn er nicht einmal sich selbst trauen konnte. Beschämt sah er zur Seite, als er sich an den Tag erinnerte, an welchem die dunklen Stimmen es beinahe vollbracht hatten, ihn zu vernichten. Ohne Halos Güte hätte er es vermutlich geschafft sich selbst zu zerstören und somit auch jegliche Hoffnung auf ihren Sieg. Es war schwierig einzusehen, doch er war wichtig und um alle, die ihm lieb und teuer waren, zu beschützen, musste er sich selbst am Leben erhalten. Und dennoch musste er sich bereits jetzt auf seinen Niedergang vorbereiten. Wäre die Adoyan Enay unvorbereitet, wenn er fiel, würden sie erneut einen Rückschlag einstecken, der sie viele Monde kosten würde. Er wollte seine Freunde, seine Familie, nicht noch einmal durch diese schreckliche Zeit der Trauer schicken müssen.

 

Illiums Kopf zuckte ruckartig herum, als Galen plötzlich weitersprach. Er wollte ihn begleiten? Die goldenen Augen des Schecken waren weit aufgerissen und für einen Augenblick lang vermochte er es nicht, seine Stimme zu erheben. Er wusste, dass Galen ihm treu ergeben war. Wie alle Geschworenen. Sein Vertrauen beschränkte sich nur noch auf einige wenige Mitglieder der Adoyan Enay, doch er wusste mit ganzem Herzen, dass er ihnen vertrauen konnte. Für die Ewigkeit. Dennoch hätte er nie geglaubt, dass Galen sich freiwillig bereit stellen würde, ihn auf eine solch wichtige Mission zu begleiten. Ein zartes Lächeln ließ seine Mundwinkel nach oben zucken und er trat einen Schritt näher an Galen heran. Ohne ihn stünde er jetzt nicht hier. Er brauchte Galen, so wie er die Luft zum atmen brauchte. “Ich würde es sehr schätzen, dich an meiner Seite zu wissen.”, wisperte er. Bereits jetzt sah er dem ganzen viel optimistischer entgegen. Galen hatte eine Art an sich, die ihm Sicherheit verlieh. Er war die Stütze in seinem Rücken und der Wind unter seinen Flügeln. Sein bester Freund. Dankend lehnte sich Illium gegen den warmen Körper an seiner Seite. Doch Galen war noch nicht fertig, sprach erneut Worte, die gezeichnet waren von Selbstzweifeln und einem tief verwurzeltem Hass auf sich selbst. Illium konnte nur hoffen, dass er es eines Tages vollbringen würde sich selbst zu vergeben. “Nein.” Ein einziges Wort, klar gesprochen und so nachdrücklich über die Lippen gebracht, dass niemand es wagen würde seine Entscheidung auch nur in Frage zu stellen. “Nein,”, begann er, dieses Mal sanfter, “Dmitri wird bei den Adoyan Enay bleiben.” Ein einziger Gedanke an ihn und er spürte nicht länger die Kälte des Winters, den Wind, der unbarmherzig an seinem Langhaar zerrte oder die Schneeflocken, die sein Fell durchnässten. Harsch schob er den Gedanken an den Schimmelhengst zur Seite und versuchte sich an einem zittrigen Lächeln. Es wollte ihm nicht ganz gelingen, so war ihm doch bewusst, was die plötzliche Wärme die seine Brust bei Dmitris Namen erfüllte, bedeutete. “Wenn wir scheitern wird er wissen, was zu tun ist.” Denn es gab nur noch einen Einzigen, dem er wirklich mit dieser schwierigen Aufgabe vertraute. Es waren nicht die restlichen Geschworenen, die er alle an Raphaels Tod hatte zerbrechen sehen, oder Caliane, die seit Monden nicht auf seine Bitten reagiert hatte. Es war seine rechte Hand, die es bis jetzt immer geschafft hatte einen kühlen Kopf zu bewahren. Illium hoffte, betete, dass dieses Vertrauen in Dmitris Fähigkeiten der einzige Grund war, weshalb er ihn hier behalten und nicht mit sich, in das gefährliche Gebiet der Corvus Corax, nehmen wollte. “Hoffen wir, das es nicht dazu kommt.”
Illium » 25.09.2018, 17:29 » Herdenplatz AE #2

Azrael



Es schmerzte, Azrael dabei zuzusehen, wie er sich voller Hoffnung an eine Erklärung klammerte, die weniger Pein und Seelenschmerz versprach. Auf das Antlitz des Engels trat nur ein trauriges Lächeln. Illium hätte ihm gerne zugestimmt, ihm beteuert, wie Recht er damit hatte und das Elanor unmöglich die Heilerin sein konnte, die all ihre Wunden geflickt hatte. Doch er konnte nicht voller Überzeugung hinter diesen Worten stehen, wenn er die Wahrheit kannte. Er hatte sie erkannt, hatte die fehlenden Schwingen gespürt sowie den Hauch der Verzweiflung, der Elanors Seele beiwohnte. Die Art Verzweiflung, die nur von den Gefallenen ausging, die seinen Weg kreuzten. Die selbe Art Verzweiflung, die auch an Azrael klebte, wie der Geruch des Todes. “Ich bin mir sicher.”, sprach er und seine Worte waren endgültig. Er wusste aus eigener Erfahrung, wie einfach es war, sich an Wahrheiten festzuklammern, die der eigenen Vorstellungskraft entsprungen waren. Dinge zu leugnen und sich, vor lauter Entsetzen vor der Realität, an etwas leichter zu akzeptierendem festzuklammern, war ebenso eine Stärke wie Schwäche des Erzengeles. Doch er weigerte sich zuzulassen, dass ein weiterer seiner Gefährten sich zu diesem Verhalten herablassen würde. Azrael war stark und obwohl es nicht an Illium war die gesamte Geschichte zu erzählen, so war es doch seine Pflicht ihn darüber in Kenntnis zu setzen, was es mit der Palominostute auf sich hatte. 
Doch er zögerte. Wie sooft zögerte Illium, da er es nicht ertragen konnte, wenn sich Schmerz und Leid auf dem Gesicht seines Gegenübers abzeichneten. Er wollte nicht, dass sich das Herz Azraels zusammenzog, aufgrund einer Tatsache, für die er schlicht und ergreifend nichts konnte. Noch mehr Angst hatte er davor, dass Azrael seinen Schmerz geheim hielt, oder einfach gar keinen verspürte. Elanor hatte viel durchstehen müssen und Illium wünschte sich ein glückliches Ende für sie. Doch momentan sah es so aus, als würde die Barriere, die sie freiwillig aufgebaut hatte, sie von ihrem eigenen Glück abtrennen. Illium war nicht mächtig genug diese zu entfernen und auch Azrael konnte er nur ermutigende Worte mit auf den Weg geben, nicht aber in seine Gefühlswelt eingreifen, oder den beiden Engeln das schenken, was sie verdient hatten. Azrael sprach weiter, doch das Einzige was Illium hören konnte, war der Wunsch der Realität zu entfliehen. Natürlich hatte der Braune recht. Ariel war immer eine fromme und gutherzige Seele gewesen, beliebt und geschätzt im Rat und sie hätte den Engeln vermutlich noch ewig gedient, hätte sie sich nicht in etwas eingemischt, aus dem sie sich hätte raushalten sollen. Obwohl Illium zugeben musste, dass er ihren Mut und ihren Sinn für Gerechtigkeit schätzte. Sie war ein Vorbild. Für viele von ihnen.
“Sie fiel wegen dir.” Stille breitete sich zwischen ihnen aus, während Illium die Worte auf Azrael wirken ließ. Er hatte ihm den Grund nicht sagen wollen, aber es lag nicht in seiner Natur zu lügen und sich der Wahrheit vollkommen zu entziehen. Um die Situation zu verstehen brauchte Azrael jede Information die er bekommen konnte, auch wenn es Dinge gab, die Illium ihm, aus reinem Respekt Elanor gegenüber, nicht offenbaren konnte. Der Engel räusperte sich und legte die blauen Schwingen enger an seinen Körper, beinahe um sich selbst Mut zuzusprechen. “Mir ist nicht klar weswegen.”, log er und wandte den Blick ab. “Ob sie das Unrecht, welches dir angetan wurde nicht ertrug, oder ob sie andere Beweggründe hatte bleibt mir schleierhaft. Aber sie entschied sich aus freien Stücken dazu, ihre Flügel für dich aufzugeben.” Ein großes Opfer. Illium erinnerte sich an die Jahre, die es gebraucht hatte, bis seine prächtigen Schwingen sein Haupt wieder in ihrer alten Schönheit geschmückt hatten. Vielleicht ähnelten er und Elanor sich mehr, als er zunächst geglaubt hatte. Schließlich hatte auch er seine Federn auch aus nur einem einzigen Grund verloren. Liebe. Nur, das Illium sich noch in die Lüfte erheben konnte und ihn nichts weiter an die damalige Zeit erinnerte, als der kleinen Stich in seinem Herzen, wann immer er an seine frühere Geliebte dachte. Elanor hingegen hatte ihre Flügel auf ewig gegen die Hoffnung auf Liebe eingetauscht.
Illium » 25.09.2018, 16:51 » NP Gebetsstätte #1

Galen




Illium legte den Kopf schief, als Galen begann mit tief nachklingender Stimme zu sprechen. Sein Freund hatte recht. Sie waren schon immer ein sehr in sich gekehrtes Volk gewesen, nicht gewillt Fremde einfach in ihren Reihen aufzunehmen, doch es waren harte Zeiten angebrochen. Spätestens Raphaels Tod hatte ihm das vor Augen geführt und seinen leichtsinnigen Geist vertrieben. Sie konnten sich nicht länger auf sich selbst verlassen. Die Adoyan Enay mochte stark sein, aber sollte Faithless sich Hilfe bei einer der anderen Herden suchen, so wären die Folgen fatal und Illium war nicht bereit es darauf ankommen zu lassen. Er hatte sich dem Schutz seiner Herde verschrieben und er würde alles notwendige tun, um sie vor dem drohenden Untergang zu bewahren. 
„Die Corvus Corax sind stark.“, sprach Illium nach einiger Zeit. Sie waren sogar sehr stark. Wann immer der Wind kleine Fetzen an Informationen an seine Ohren brachte, hörte er von ihrer Disziplin, ihrer Loyalität und ihrer Macht. Doch das Wort, welches ihn am meisten ängstige, war Magie. Illium war schon lange klar gewesen, dass sie nicht die einzigen Wesen waren, die sich in diesem Tal über die Sterblichen erhoben, doch es war eben das Unbekannte, welches er nicht einzuschätzen wusste und welches ihn sorgte. „Sollten sie sich eines Tages dazu entscheiden sich gegen uns zu wenden, könnte ich kaum beschreiben, wie viele Opfer es auf beiden Seiten zu verzeichnen gäbe. Sie wären mächtige Verbündete…“ Und ebenso mächtige Feinde. Faithless war wie vom Erdboden verschluckt und der Erzengel hatte keinerlei Informationen über seinen Verbleib. Seine Spione taten alles in ihrer Macht stehende, doch er blieb verschollen. Wer wusste schon, ob er sich bereits mit den Corvus Corax in Verbindung gesetzt hatte? Unruhig begann Illium mit dem Schweif zu schlagen. Niemand sonst kam ihm in den Sinn. Er hatte von den Alacres Pacem gehört und ihrem törichten Streben nach Frieden, ebenso von dem sich bildenden Rudel, dessen Lageplatz näher an dem der Gaistjan Skairae angrenzte, als ihm lieb war. Illium zweifelte daran, dass ihre Vorstellungen sich deckten und der Erzengel war nicht bereit, einen Waffenstillstand einzuräumen. Er wollte Rache und früher oder später würde er diese bekommen.
„Ich werde mich mit Seelendieb in Verbindung setzen. Ich fürchte nur, dass die Corvus Corax Informationen über die Adoyan Enay gegen uns verwenden könnten.“ Einst hatte Illium jeden mit einem offenen Lächeln gegenüber gestanden, ihnen sein Vertrauen geschenkt und darauf gehofft, dass dieses nicht missbraucht wurde. Mittlerweile konnte er sich dieses Verhalten nicht mehr leisten. An der Spitze der Adoyan Enay war er misstrauischer geworden. Es war nicht länger nur sein eigenes Leben, welches er aufs Spiel setzte, sondern das all seiner Anhänger. Er liebte jedes einzelne Mitglied seiner Herde und er würde alles tun, um sie zu beschützen. Seelendieb mochte vertrauenserweckend wirken, aber einen Eid zwischen ihren Herden war ein großer Schritt, vor allem mit der Gefahr, dass der Rappe sich eines Tages gegen sie wenden könnte.
„Ich mache das nur ungern.“, fasste Illium seine verworrenen Gedanken in Worte. Er konnte das Gefühl in seiner Brust selbst kaum beschreiben, doch es vermochte seinen Herzschlag in die Höhe zu treiben und ihm die Kehle zuzuschnüren. Er wünschte es wäre einfacher. Er wünschte, er könnte diesen Schritt umgehen, sich darauf verlassen, dass ihre eigenen Kräfte reichen würden, doch eine einzige Fehlentscheidung seinerseits und sie müssten alle darunter leiden. „Ich sehe keinen anderen Weg.“, wisperte er. Sobald die Zweige sich nicht mehr unter der Last des Schnees biegen würden und der Fluss mehr Wasser führte, würde er sich mit seinen treu zur Seite stehenden Gefährten zu den Corvus Corax aufmachen. Es war eine beschlossene Sache und Illium spannte seine Kiefermuskeln an, als er verstand, wie endgültig dieser Entschluss war. Er wusste nicht was ihn erwarten würde, aber es war wohl ratsam sich bereits jetzt darauf vorzubereiten. Die Reise zum Dunkelwald war nicht kurz und es behagte ihm nicht, die anderen für einen längeren Zeitraum alleine zu lassen, doch diese Verhandlung war auch nichts, was er einen Botschafter erledigen lassen konnte. Nein, es war ausgeschlossen, er musste sich dieser Aufgabe selbst stellen.
Illium » 23.09.2018, 11:48 » Beste Freunde #4
Mal sehen °_° XD
Illium » 19.09.2018, 23:10 » [NP] Götterhain

Halo


Selbstzweifel waren kein guter Begleiter auf dem Weg in einen Krieg. Das hatte Illium bereits feststellen müssen und dennoch nagten es unerbittlich an seiner Seele. All die Dinge, die er bis jetzt falsch gemacht hatte, verdeutlichten ihm bloß, wie wenig er es im Anbetracht dessen verdiente, die Adoyan Enay zu leiten. Er wollte Calianes Entscheidung nicht infrage stellen, oder sie gar als eine Heuchlerin betiteln, die ihm aus reiner Verzweiflung die Leitung der Herde übergeben hatte, aber war es nicht offenkundig, dass er mit dieser Aufgabe restlos überfordert war? Stetig schlichen sich seine Ängste und Befürchtungen in seine Träume, ließen ihn im erkaltendem Schweiß erwachen und pressten ihm die Luft aus den Lungen. Der goldene Blick Illiums zuckte zu Halo. Vielleicht hatte sie recht mitdem was sie sagte. Ihr unerschütterliches Vertrauen ihm gegenüber ehrte ihn, andererseits kam in ihm auch die Furcht auf, dass sie ihn einfach nicht verstand. Wie so viele. Was geschehen war, war geschehen. Vielleicht erklärte es sein Verhalten, ja, aber entschuldigen tat es dies noch lange nicht. Illium war nicht gewillt, sich auf diesen Tatsachen auszuruhen. Er musste für seine Herde da sein, sie schützen und sie nicht noch weiter mit seinem wirrem Blick und seinen verworrenen Gedankengängen in das sichere Verderben stürzen. Er konnte sie nicht im Stich lassen und genau das tat er gerade.

Mit einem Räuspern sammelte er sich, versuchte sein eingeknicktes Haupt wieder aufzurichten und die herabhängenden Flügel wieder in ihrer vollen Pracht auszubreiten. Es gelang ihm eher schlecht als recht, aber es genügte für den Anfang. Vor Halo konnte er seinen wirklichen Gemütszustand ohnehin nicht mehr verbergen und wenn er ehrlich war, tat es gut seine Ängste nicht länger zu verschweigen. Es tat gut sich Jemandem anvertrauen zu können. Die Panik in seinen Augen schwand langsam und seine verkrampften Muskeln lösten sich. Es war die Wahrheit. Er konnte ihr vertrauen. Bestimmt schüttelte er den Kopf. “Nein. Danke dir, es geht schon.” Eigentlich ging es nicht. Mit seinen Worten versuchte er bloß die Wahrheit zu verleugnen, dass es ihm momentan eben nicht gut ging. Die Verantwortung, die er plötzlich besaß schien ihn zu erdrücken und die Macht, die durch seine Adern floss, zerriss ihn förmlich. Aber Illium besaß noch die Hoffnung, das, wenn er oft genug wiederholte, dass es ihm gut ging, es zur Realität werden und er selbst daran glauben würde. “Ich denke… Ich denke ich würde mich gerne noch etwas mit dir unterhalten.”, gab er mit leiser Stimme zu und trat ein paar zaghafte Schritte in Halos Richtung. Er war nicht gewillt sich weiter von seinem Zustand lenken zu lassen und dennoch brachten seine Gedanken ihn immer wieder zurück zu dem Moment, in welchem er sich fast selbst verloren hatte. “Hast du je so empfunden?”, brach es in einem Augenblick der Unachtsamkeit aus ihm heraus. Unruhig begann er mit dem Schweif zu schlagen, als er verstand, was er da gerade gesagt hatte. “Verzeih, ich… Ich frage mich nur manchmal, ob nur ich es bin, der sich beizeiten so… hilflos fühlt?” Wenn er sich in seiner näheren Umgebung umsah, waren überall seine Gefährten, die ihn umringten und beistanden. Jason, Dmitri, Venom... Alles unglaublich starke Persönlichkeiten, die nichts in die Knie zu zwingen schien. Er zweifelte ihre Loyalität keinesfalls an, doch sie waren alle so erfahren, wirkten so stark und unnahbar. Manchmal wusste Illium nicht, ob er im Endeffekt der einzige war, der darin versagte seine Gefühle unter Kontrolle zu halten.

// Sorry, dass es gegenüber deinem Text jetzt so kurz ist, aber ich versuche einfach mal mich an meine guten Vorsätze zu halten. XD //
Illium » 17.09.2018, 11:57 » Hot or Not #7
Hottie
Illium » 24.12.2017, 16:09 » Hot or Not #7
Hot
Illium » 17.12.2017, 19:37 » Beste Freunde #4
Jap
Illium » 17.12.2017, 18:58 » Hot or Not #6
Hot
Illium » 16.12.2017, 20:27 » Beste Freunde #4
Ne °_°
Illium » 16.12.2017, 18:49 » Traumpartner #6
... Das wäre dann wohl eines von Illiums kleinen, idiotischen Abenteuern. Ja, ne. XDD
Illium » 16.12.2017, 18:22 » Beste Freunde #4
Absolut
Illium » 14.12.2017, 18:06 » NP Gebetsstätte #1

Galen




Bis zu seinem letzten Atemzug. Galens Worte hallten in Illiums Kopf nach und für einen kurzen Augenblick breitete sich ein Gefühl in ihm aus, welches er nicht benennen konnte. Es war eine Mischung aus Reue und Sehnsucht, raubte ihm kurzzeitig den Atem und vermutlich auch den Verstand, denn er starrte seinen alten Freund für einen Moment an, als habe er einen Geist vor sich. Natürlich war ihm bewusst gewesen, dass die Geschworenen sich nun ihm verschrieben hatten, sich für ihn aufopfern und für ihn kämpfen würden, aber diese Worte an sich gerichtet zu hören, so klar und unmissverständlich, war dennoch etwas, was Illium nur schwer fassen konnte. Nur langsam konnte er sich an den Gedanken gewöhnen, Leben kontrollieren zu können. Man folgte seinen Anweisungen, tat, was er selbst für richtig hielt und auch wenn Dimitri als Berater an seiner Seite stand, so würde es früher oder später geschehen, das er eine falsche Entscheidung traf, die das Leben einiger seiner Anhänger fordern würde. Unruhig druckste er herum, trat von einer Stelle auf die andere und suchte mit einem wild umher fliegenden Blick nach Worten. Ein Danke erschien ihm hohl, fast schon idiotisch nach einer solchen Offenbarung. Dann gab es da noch die Wahrheit. Er wollte nicht, das sein Freund wegen ihm starb. Ein egoistischer, närrischer Wunsch, wenn man in Anbetracht zog, das sie kurz vor einem Krieg standen. Schwer schluckend brachte er sich dazu diese Gedanken zu verwerfen und nickte bloß mit einem zarten Lächeln auf die Worte des Rappen. Der Anblick des anderen beruhigte ihn. Er mochte niedergeschlagen sein, ein wenig in sich zusammengesunken, aber er war dennoch eine prachtvolle Gestalt, mit gewaltigen Schwingen und stark definierten Muskeln. So wie er neben Illium stand, wirkte er wie eine Naturgewalt. Unzerstörbar und kraftvoll. Illium ignorierte die leise Stimme in seinem Kopf, die ihn an Raphael erinnerte. Einen Erzengel, stärker als sie alle, der ebenfalls sein Leben verloren hatte. Und Caliane, stark, schön, ebenfalls verschwunden und vermutlich ein Opfer ihrer gequälten Seele. Illium senkte den Blick. Er musste an andere Dinge denken, nicht an die Toten, die der Krieg opfern würde, sondern an die Leben, die er schenken würde. Nachdenklich sah er hinaus auf den See, betrachtete die Spiegelung des Nachthimmels und verlor sich für einen Augenblick in der Schönheit, die sich ihm bot.

Da erhob sich Galen. Es war als würde das Meer nach der Ebbe zurückkehren. Der Rappe baute sich neben ihm auf, hob den Kopf wieder an und streckte die mächtigen Schwingen. Illium betrachtete das Schauspiel nur mit einem liebevollen Lächeln auf den Lippen. Sein Freund war wunderschön und der Engel hoffte inständig, dass ihm dies bewusst war. Es tat gut ihn mit neu gewonnenem Selbstwert zu sehen, mit Hoffnung im Blick und Ehrgeiz in der Stimme. Einen Augenblick noch gestattete er sich Galen zu betrachten, das Bild eines wieder aufgerichteten Freundes in sich aufzunehmen, bevor er zurück auf den See blickte. Sein goldener Blick verharrte noch eine Weile im Nichts, bevor er die Augen schloß und tief durchatmete. 
„Es wird Krieg geben, Galen.“, gab er schließlich von sich. Er hatte diese Worte nie ausgesprochen, hatte sie nur stetig gedacht. Es war kein Geheimnis, wahrlich nicht. Der Wunsch nach Rache war zu groß, als das ihn irgendjemand nicht hätte mitbekommen können und viele schienen sich bereits auf das Leid vorzubereiten, welches der Krieg mit sich bringen würde. Es war mittlerweile unumgänglich. Faithless hatte ihnen etwas genommen, was sie alle in Ehren gehalten hatten. Doch auch er bereitete sich vor. Illium wusste nicht wie - eines seiner größten Probleme - und er wusste auch nicht, wie lange sich diese unangenehme Zeit zwischen der Ruhe vor dem Sturm und dem Krieg noch hinziehen würde, doch eines war gewiss, die Adoyan Enay mussten ebenfalls vorbereitete sein. 

„Unsere Spione haben ihn seit Ewigkeiten nicht gesehen.“, sprach er weiter. „Das letzte Mal mit einer Stute, allein, fort ab seiner Herde. Es muss Monate her sein. Aber ich glaube nicht, dass er die Gaistjan Skairae verlassen hat. Ich habe viel mehr die Befürchtung, dass er etwas plant.“ Illiums Blick trübte sich und er scharrte unruhig mit einem Vorderhuf durch den Schnee. Er mochte versuchen sich mit dieser Geste zu beruhigen, doch die Unwissenheit machte ihn trotzdem schier wahnsinnig, egal was er sich auch vormachen wollte. Einen Augenblick verweilte er noch im Schweigen, bevor er den Kopf zu seinem Freund drehte und ihn fest ansah. Er hatte sich natürlich Gedanken gemacht, doch ob diese Pläne wirklich Wirkung zeigen würden… Der Schecke befand, dass es Zeit war sich einem Freund anzuvertrauen. Oder einem seiner Geschworenen.
„Es ist mir zu riskant noch mehr in ihr Gebiet zu schicken, wenn wir nicht wissen, was dort vor sich geht. Aber mir ist auch kein anderer Weg bekannt, herauszufinden, was sie planen.“ Seufzend senkte er den Blick und sammelte sich kurz um die richtigen Worte zu finden. „Die Adoyan Enay ist stark, aber… Vielleicht ist es Zeit die anderen Herden zu kontaktieren, um in Notsituationen Jemanden auf unserer Seite zu haben.“ Illium hatte lange über diesen Schritt nachgedacht und er konnte nur hoffen, dass er den anderen Engel damit nicht zu sehr empörte. Bisher hatten sie sich von den anderen abgekapselt, waren für sich geblieben. Eine friedliche, aber unantastbare Gruppierung. Dies zu ändern, wirkte wie ein schier unmöglich zu tätigender Schritt. Vorsichtig schielte er durch lange Wimpern zu seinem Freund hinauf. „Was glaubst du?“

Illium ärgerte sich darüber, wie unsicher und schwach seine Stimme klang. Nach Hilfe zu fragen mochte kein Unding sein, aber er empfand sich selbst nach wie vor als der wohl jämmerlichste Anführer der Adoyan Enay. Die Stimmen seiner Freunde, die him versicherten, dass er in die Aufgabe hinein wachsen würde, halfen, aber der Prozess war ein langer. Illium mochte vor seinen Herdenmitgliedern stark und selbstbewusst wirken, doch vor engen Freunden wirkte es fast, als würde er stetig einknicken. Illium wusste nicht, ob es an der Vertrautheit lag, oder einfach der Tatsache, dass er sich traute vor ihnen Schwäche zu zeigen, aber er wollte Galens Meinung hören, auch wenn ihm davor graute.
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