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Profil von Lagertha

Spieler: Eule.
Namensbedeutung:
Geschlecht: Stute
Alter: 6 Jahre
Erstellt: 29.10.2016
Posts: 11

Herden: Corvus Corax
Rang: -

Gewalt: schwer
Vergewaltigung: nein

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Charakter
WE WALK IN SHADOW,
MONSTER LEAD ME HOME




♦ ehrgeizig ♦ hart ♦ unnachgiebig ♦ entschlossen
♦ sturköpfig ♦ meinungsstark ♦ selbstständig
♦ unterkühlt ♦ insgeheim sehr leidenschaftlich
♦ unabhängig ♦ freiheitsliebend ♦ streitsüchtig
♦ kriegerisch veranlagt ♦ mutig ♦ tapfer
♦ lässt sich nicht einschüchtern ♦ unbeeinflussbar
♦ überzeugt ♦ treu und loyal ♦ liebt ihre Familie
♦ glaubt an verschiedene Götter ♦ feminin ♦ stark




MONSTER LEAD ME HOME,
THERE IS NO PLACE TO HIDE


Vergangenheit


P R O L O G

Sie betete um die Fähigkeit, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und ein neues Leben anzufangen. Sie betete darum, einzuschlafen und in einem Traum zu versinken, der sich aus glücklichen Erinnerungen speiste. Doch sie wusste, dass es sie in eine dunkle Welt voll Schmerz und Leid verschlug, sobald sie einschlief. Eine Welt mit grauem Himmel, an dem sich die Sonne niemals zeigte. Eine Welt, die nur von Ungeheuern und ihren Opfern bewohnt wurde. Eine Welt, in der seelenfressende Bestien lauerten. Lagertha fragte sich, ob ihre Träume ihr einen Ausblick auf ihre ganz persönliche Hölle boten.

Die Nacht verschlang alles. Der einsame Weg schien sich bis in die Unendlichkeit zu erstrecken und geradewegs in die Vergessenheit zu führen. Lagertha fühlte sich wie die einzige Überlebende des Weltuntergangs, die sich auf der Suche nach etwas befand, das nicht mehr existierte - auf der Suche nach einem Vermissten, einem geliebten Wesen, das in einem Feuer gestorben war, welches das Ende aller Dinge gebracht hatte.
Im Mondlicht kam es ihr beinahe so vor, als wäre sie in eine fremde Dimension übergetreten. Die Landschaft schien ein Eigenleben entwickelt zu haben und düstere, bedrohliche Absichten zu verfolgen. Die Finsternis regte und wand sich wie ein hungriges Tier, das nur darauf wartete, die Seele der einsamen Wanderin zu verschlingen. Überall war Düsternis, umschloss sie, drang in ihr Herz vor, verlockte sie, alle Hoffnungen aufzugeben, sich einfach hinzulegen und für immer zu schlafen.

Als Lagertha erwachte, stellte sie fest, dass ihr Leben sich in ein gewalttätiges Zerrbild der Wirklichkeit verwandelt hatte. Diese Monotonie des Alltags erschien ihr mit einem Mal paradiesisch im Vergleich zur grauenhaften Gegenwart. Auch wenn sie die entsetzliche Tortur überleben sollte, die ihr bevorstand, würde die Welt für sie nie mehr der gleiche Ort sein wie zuvor. Sie könnte nie mehr ohne Angst in die Dunkelheit blicken. Sie würde sich nie wieder sicher fühlen.
Lagertha konnte die Augen nicht länger vor der Wahrheit verschließen. Sie wusste nun, dass ihre kleine heile Welt eine Illusion war und dass sie stets von der Gnade der Wölfe abhängig wäre. Raubtiere, die gleich hinter der Schwelle ihres glücklichen Daseins lauerten. Wenn sie ihnen auch nur die kleinste Gelegenheit bot, die Unantastbarkeit ihrer Zuflucht zu verletzen, würden sie ihr alles rauben, was ihr etwas bedeutete.

Lagertha hatte immer den Eindruck gehabt, eine merkwürdige, beiläufige und fragmentarische Beziehung verbinde alles miteinander, doch sie war stets sicher gewesen, dass die Ereignisse keinem Plan folgten und keinem Zweck dienten. Sie waren bloß eine Aneinanderreihung von zufälligen Geschehnissen, die den alltäglichen Zyklus einer bedeutungslosen, sinnlosen Welt aufrechterhielten. Nie zuvor hatte sie irgendeine Verbindung entdeckt oder einen Grund gesehen, dass ein großes Ziel oder eine höhere Macht im Universum sämtliche Punkte miteinander verband.
Jetzt allerdings sah sie es anders. Sie sah Bedeutungen, wo es vorher nur Verzweiflung gegeben hatte. Sie sah Planungen, wo bislang nur Chaos zu erkennen gewesen war. Sie glaubte nun, dass sie einen kurzen Blick auf ihre eigene Bestimmung erhascht hatte, und genoss das Gefühl, dass ihr Leben einen Sinn besaß. Sie kam sich vor wie ein Zug, der mit Höchstgeschwindigkeit in einen Frontalzusammenstoß raste.
Sie wusste, was sie zu tun hatte. Alles erschien ihr mit einem Mal glasklar. Sie hatte versucht, sich selbst Sand in die Augen zu streuen und ihre wahre Natur zu verleugnen, aber jetzt wusste sie, wohin sie gehörte. Sie ergab sich wieder der Finsternis, und diesmal mit Leib und Seele. Sie war keine gebrochene Frau. Sie war ein Dämon, in Schmerz und Blut geformt. Vor ihrem wahren Ich konnte sie nicht davonlaufen. Das konnte niemand.



S T O R Y

Aus Lagertha Kindheit ist lediglich bekannt, dass ihre Eltern Bauern waren und dass ihr Vater sie zu einer Kämpferin ausgebildet hat. Sie lebte im gleichen Dorf wie Ragnar, welcher bereits einige Zeit ein Auge auf sie geworfen hatte. Um seine Angebetete zu seiner Frau zu machen, wollte Ragnar Lagertha eines Tages zuhause besuchen und um ihre Hand anhalten. Das Problem bestand darin, dass das Haus von einem Bär und einem riesigen Hund bewacht wurden. Ragnar tötete beide, indem er den Bär mit einem Speer erstach und den Hund mit seinen bloßen Händen erdrosselte. Dadurch gewann er Lagerthas Gunst und durfte sie heiraten.

Während der ersten Ehejahre besteht eine innige und leidenschaftliche Beziehung zwischen Lagertha und ihrem Ehemann. Während dieser auf die ersten Raubzüge fährt, bewacht sie das gemeinsame Haus und die Kinder Bjorn Ragnarson und Gyda, wenn auch widerwillig. Sie wäre viel lieber mitgefahren, um Seite an Seite mit ihrem Mann zu kämpfen. Als Ragnar später allerdings den Mönch Athelstan als Sklaven mitbringt, passt dieser auf den Hof auf und Lagertha darf mit auf einen Raubzug nach England. Auf dieser Reise zeigt Lagertha mehrmals ihre Fähigkeiten, unter anderem ermordet sie den Wikinger Knut, als dieser versucht sie zu vergewaltigen. Nach der Rückkehr aus England wird Ragnar nach einem Kampf der neue Jarl und Lagertha somit die Frau des Jarls.

Auf einer späteren Beutefahrt, auf der Lagertha ihren Mann nicht begleiten darf, betrügt dieser sie mit der hübschen Aslaug. Dies bekommt allerdings der gemeinsame Sohn Bjorn mit, welcher ihr die Missetat seinen Vaters nach der Rückkehr berichtet. In dieser Zeit stirbt auch noch die gemeinsame Tochter Gyda an der Pest. Nach einem heftigen Streit über den Seitensprung versöhnt sich das Paar zunächst. Doch dann taucht urplötzlich Aslaug auf, welche durch die Affäre schwanger geworden ist und das Kind nun zu seinem Vater bringen möchte. Den Vorschlag von Ragnar, beide Frauen zu heiraten, lehnt Lagertha entsetzt und gekränkt ab und entscheidet sich dafür, sich von ihrem Ehemann scheiden zu lassen. Gemeinsam mit ihrem Sohn Bjorn verlässt sie das Dorf.

Lagertha lässt sich in dem Dorf Hedeby nieder, wo sie den dortigen Jarl Sigvard heiratet. Dieser stellt sich allerdings mehr und mehr als gewalttätig heraus, unter anderem schlägt er Lagertha, welche sich aber zunächst nicht zur Wehr setzt. Über Bjorn erfährt Lagertha, das Ragnars Dorf vom feindseligen Jarl Borg eingenommen wurde und möchte ihren Ex-Mann bei der Rückeroberung unterstützen. Sie bittet Sigvard zu helfen, doch dieser versucht sie mit Gewalt ins Bett zu kriegen, anstatt über die Hilfe zu reden. Letztendlich zieht Lagertha auf eigene Faust mit Bjorn und einer kleinen Gruppe Wikinger los, um ihrem alten Dorf zu helfen. Als sie zurück nach Hedeby kommt ist ihr Mann noch gewalttätiger geworden, was daran mündet, dass er sie in Anwesenheit von Gästen versucht auszuziehen. Daraufhin sticht Lagertha ihn mit einem Dolch ins Auge und ein anderer Wikinger schlägt ihm den Kopf ab. Die anwesenden Wikinger feiern ihren Mut und erklären sie zum neuen Jarl.

Als neuer Jarl von Hedeby plant Lagertha nach Wessex zu ziehen und dort eine Siedlung aufzubauen, auch wenn nicht alle ihre Gefolgsleute damit einverstanden sind. Dort angekommen wird sie von König Egbert umworben, welcher ihr als Zeichen seiner Zuneigung fruchtbares Land schenkt. Nach vielen Besuchen im Schloss des Königs , weiteren Geschenken und dem Versprechen, dass Egbert die Wikingersiedlung nicht angreift, kommt es schließlich dazu, dass Lagertha mit dem König schläft. Danach stellt sich allerdings heraus, dass Egbert gelogen hat und er vernichtet die Wikingersiedlung.

Lagertha entschließt sich zurück nach Hedeby zu gehen, wo sie entsetzt feststellen muss, dass ihr Vertrauter Kalf ihre Stelle als Jarl eingenommen hat. Sie bittet Ragnar um Hilfe, doch dieser ist auf seinen Raubzug nach Frankreich fokussiert. Er bittet Kalf lediglich, ihn bei diesem Raubzug zu unterstützen. Nach dramatischen Szenen im Kampf in Paris beschützt Kalf Lagertha bei einem Angriff und gesteht ihr schließlich seine Liebe. Lagertha geht darauf ein, sagt allerdings auch, dass sie ihn irgendwann für seine Missetaten töten wird.

Gruppen

Dieser Charakter gehört keiner Gruppe an. 

Gesundheit

100%

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Stammbaum & Beziehungen von Lagertha

unbekannt unbekannt unbekannt unbekannt
unbekannt unbekannt

Lagertha

Geschwister

Partner & Kinder

BEZIEHUNG: ungebunden (//)

KINDER:
» Bjorn (Ragnar * Lagertha)
» † Gyda (Ragnar * Lagertha)

Bekannte

» War of Change

Freunde

Feinde

Sonstige

» Ragnar ((Ex)Mann)

 



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