Heute hier, morgen dort.
Wer rastet, der rostet – oh, was wäre das nur für verschwendete Schönheit.
# lebensfroh
# schnelllebig
# freiheitsliebend
# freundlich
# großes Herz
# 'verliebt' sich schnell, verlässt den Partner aber bevor es ernst wird
# glaubt an die wahre Liebe
# weiß, dass sie nicht dem Ideal entspricht
# will sich ändern
Vergangenheit
Supergirl wurde im Tal geboren, doch es war allen schon früh klar, dass sie anders war. Während andere Fohlen sich nur auf wenige Schritte von der Herde entfernten, nie den Blickkontakt mit der Mutter verloren, musste man lange rufen, bis das helle Stutfohlen wieder mit fröhlichen Sprüngen zurückkehrte. Irgendwann kam sie nur noch zum Trinken zur Mutter, kaute aber schon Wochen vor allen anderen Fohlen auf Grashalmen herum. Dann kam eine Zeit, in der sie manchmal tagelang von der Herde fern blieb. Das Verhältnis zu ihrer Mutter war immer gestört. Supergirl war ihr erstes Fohlen, sie fühlte sich wie eine Versagerin, zurückgewiesen von dem jungen Pferdemädchen. Die Tage, die sie zusammen waren, waren schön, doch Supergirl fühlte sich zu oft erdrückt von all der Liebe – und flüchtete erneut. Es war ein ständiges Kommen und Gehen, Flucht und Sehnsucht. Denn Supergirl liebte die Mutter, wenn auch auf ihre eigene Art, aus der Ferne und in Maßen – und doch war sie nie die Tochter, die die Mutter wollte. Es dauerte, bis diese darüber hinweg kam, doch in Supergirls drittem Sommer ließ sie sich wieder decken. Das Verhältnis besserte sich, schließlich lag längst nicht mehr alle Aufmerksamkeit auf Supergirl – und doch entschloss sie sich, kurz vor der Geburt, die Herde vollständig zu verlassen. Seitdem zieht sie allein im Tal umher, macht Bekanntschaften, die sie eine Zeit lang begleiten – doch nie lange. Sie braucht keine Freundinnen, beendet Liebschaften, bevor sich daraus etwas Ernstes entwickeln kann.