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Profil von Voltaire

Spieler: rehkitz.
Namensbedeutung: franz. Philosoph & Schriftsteller
Geschlecht: Hengst
Alter: 22 Jahre
Erstellt: 08.12.2017
Posts: 0

Herden: Adoyan Enay
Rang: Sterblicher

Gewalt: mittel
Vergewaltigung: nein

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Charakter


DER HERR, IST MEIN HIRTE,
mir wird nichts mangeln.


.glaubensstark.
.barmherzig.
.aristokratisch.
.diplomatisch.
.altruistisch/selbstlos.
.empathisch.
.asketisch/enthaltsam.
.pazifistisch.
.streng/ernsthaft.
.intelligent.
.gnädig.
.tiefgründig.
.eloquent.


Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße.



Vergangenheit


Voltaire wurde in einem weitentfernten Königreich geboren ● ein Königreich, in dem vor allem die Hengste an das Militär gebunden waren, und nur im Ausnahmefall ihren Dienst „verweigern“ durften ● da sein Vater im Militär einen hohen Rang pflegte, hatte die Familie automatisch einen adligen Status im Reich ● allein seine Mutter kümmerte sich um seine liebevolle Erziehung, während der Vater kaum seinen Sohn zu Gesicht bekam ● über den Tag hinweg, spielte Voltaire mit gleichaltrigen Artgenossen in der Fohlengruppe, ehe es abends zurück zur Mutter ging ● während sich die Hengste bereits in sehr jungen Jahre in ihren Kräften messen, und die jungen Stuten neugierig zu schauten, war Voltaire eher von diesem kleinen „Machtkämpfen“ abgeneigt ● nein, er wollte niemanden imponieren und sich mit niemanden rangeln, aber wollte sein noch junges, unbeschwertes Leben in vollen Zügen genießen ● vom Kopf her war Voltaire überaus intelligent und um einiges reifer, als so manch anderer Artgenosse in seinem Alter ● so stellte der junge Hengst durchaus kluge Fragen, die ihm seine Mutter gerne beantwortete, aber bei Artgenossen nur verwirrte Blicke zurückließen ● trotz alledem, wurde er in den Fohlengruppe nicht ausgeschlossen, oder gar gemoppt ● man nahm ihm einfach, wie er nun mal war und irgendwie muss es ja immer ein Querdenker in der Gruppe geben, der für alle war und immer eine kluge Idee parat hatte.


Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;


Im Alter von 2 Jahren, wurde Voltaire von seinem Vater zum ersten Mal zur Armee mitgenommen, und seine Ausbildung begann ● natürlich, war der Hengst alles andere, als begeistert und hatte auch oft seine Mutter darum gebeten mit dem Vater über seine Ausbildung zureden ● sie sah sofort, dass ihr Sohn alles andere, als bereit für eine militärische Ausbildung war und dies vollkommen gegen seinen eigenen Willen ging ● der Vater wurde natürlich, wie sollte es anders sein, sofort laut und wollte nicht, das sein Sohn Schande über die Familie brachte, wenn er den militärischen Dienst „verweigern“ würde ● schließlich gab Voltaire nach, und nahm seine militärische Bestimmung wortlos hin und begleitete nun seinen Vater ● der Ausbilder war streng und brutal, zog sein Ding ohne Rücksicht auf Verluste durch, während sein Vater den Sohn genau beobachtete ● der Hengst gab sich seine größte Mühe, um den Ansprüchen des Ausbilders gerecht zu werden, und trotzdem bekam er genug Schläge ab ● vor allem aber, wollte – nein – musste er seinen Vater stolz machen, das war das Wichtigste an seinem ganzen Leben; denn seine Mutter liebte ihren Sohn, wie er war ● vielleicht war er nicht der Beste, der Stärkste und der Mutigste – ja, vielleicht war er sogar ein riesengroßer Angsthase und Schwächling, dennoch bracht er die 3 Jahre seiner Ausbildung irgendwie hinter sich.


denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.


Es dauerte nicht lange, und ein Krieg zog über das weite Land des Reiches ● nun, musste Voltaire zusammen mit seinen Kameraden zeigen, was sie in der Ausbildung gelernt haben ● zusammen mit seinem Vater verabschiedete er sich von seiner Mutter, die bereits ein weiteres Fohlen in ihrem Leib trug ● während der Vater keinerlei Schwäche oder gar Trauer zeigte, war Voltaire vollkommen aufgelöst und salzige Tränen benetzten seine weichen Gesichtszüge ● der Marsch in den Krieg war lang, verschluckte mehrere Wochen für sich und ehe der Trupp am Rande des Schlachtfeldes eintraf, kamen ihnen dutzende Artgenossen entgegen - mehr tot, als lebendig ● der Schrecken des Krieges stand den fahlen Gestalten ins Gesicht geschrieben und man konnte nur erahnen, was ihre trüben, leeren Augen gesehen haben ● zu Beginn an, machte sich ein mulmiges Gefühl in seiner Magengegen bemerkbar und Voltaire war nicht bereit für sein Königreich zu kämpfen ● schon immer, glaubte Voltaire an eine übersinnliche Macht, welche man nur fühlen, aber nicht sie konnte ● Gott, war auf seiner Seite, würde ihn beschützen, wenn der Hengst an ihn glaube würde – doch, war es ein ehrlicher, reiner Glaube, oder machte er sich nur etwas vor ● jedoch, blieb dem Hengst nicht viel Zeit zum Eingewöhnen übrig, den der Krieg brauchte neues Futter für den Sieg ● der Alltag des Krieges machte ihm sehr zu schaffen, da er sich einfach nicht zurecht fand ● er war kein Kämpfer, kein gerechter Mörder und versuchte sich vor jedem Kampf zudrücken; sehr zum Missfallen seines Vaters ● Leichen über Leichen lagen auf dem weiten, unübersichtlichen Schlachtfeld und weitere Körper fielen blutüberströmt auf den harten Boden ● es war ein Anblick, den Voltaire niemals vergessen würde - es waren schmerzerfüllte Schreie, die ihn bis in seine Träume verfolgen würden ● Gott muss ein Monster sein, wenn er sowas zulässt – er darf solch einen sinnlosen Krieg nicht zulassen und doch, tat er das ● aus dem nichts heraus, galoppierte der Hengst an, sprang über leblose Körper und wich geschickt seinen Feinden aus, ehe er in einem abgelegenen Wald verschwand ● irgendwie war er verloren, wusste nicht, wo er sich befand und konnte nur hoffen, dass ihn niemand hier finden würde ● voller Angst und Panik achtete Voltaire nicht mehr auf den Weg, stolperte und verlor das Gleichgewicht, während er einen Abhang hinab fiel ● immer und immer wieder schlug er mit dem Körper auf, ehe er in einem seichten Bach zum Stillstand kam und bewusstlos wurde.


Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.


Ein Wirrwarr aus bekannten Stimmen holten ihn zurück in die grausame Realität, ins Hier und Jetzt ● müde öffnete er seine dunklen Augen, blickte verschwommen in bekannte Gesichter und ein schwaches Lächeln legte sich auf seine Gesichtszüge ● seine Glieder fühlten sich schwer, wie Blei an und sein linkes Hinterbein war taub und blutüberströmt ● je mehr er sein Bewusstsein erlangte, desto mehr wurde ihm bewusst, wie schwer verletzt er war, ohne jemals gegen einen Feind gekämpft zu haben ● seine Kameraden stützen ihn, während Voltaire versuchte sich zu erheben; wofür er mehrere Versuche brauchte ● humpelnd folgte er seinen Kameraden, und war froh darüber von diesen gefunden geworden zu sein; er hatte wohl mehrere Tage bewusstlos am Ufer des Baches gelegen ● in diesen Tagen war die Entscheidung gefallen: Sie hatten gewonnen, aber mussten hohe Verlust einbüßen ● am Rande des Schlachtfeldes kam sein Ausbilder, aus jungen Jahren, entgegen geschritten und verkündigte ihm mit Trauer, dass sein Vater im Krieg gefallen war ● Gott, hatte nur Voltaire, aber nicht seinen Vater und etliche Artgenossen, beschützt - aber, er war zu leer, um in diesen Moment überhaupt etwas zu fühlen ● schwer verletzt trat der Hengst mit seinen Kameraden den langen Weg nach Hause an, und dachte viel über das Geschehene und Gott nach ● Voltaire hatte zu viel Leid und Schmerz gesehen, um nun einfach so weiterzuleben, wie zuvor ● der Krieg hatte einige Jahre angedauert, und nun wurde er von seiner Mutter und seinem 2-jährigen Bruder Bonaparte begrüßt ● das Gesicht seiner Mutter war mit Tränen übersät, und sie brach vor ihren Söhnen zusammen, als der Hengst vom Verlust des Vaters sprach.


Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.


Der Krieg hatte Voltaire stark geprägt, und verändert ● langsam kam das Gefühl in seinem linken Hinterbein wieder, trotzdem blieb etwas weiterhin starr, und erschwerte ihn in seinen Bewegungen ● die Mutter war von Trauer zerfressen, und sein jüngerer Bruder war nun das Oberhaupt der Familie, da der Hengst nicht mehr in der Lage war, überhaupt einen klaren Gedanken zu erfassen ● er war zerstreut, lebte nur vor sich hin und vergaß oft die Zeit – sein bester Freund wurde die Einsamkeit ● eines Tages, im Alter von 9 Jahren, suchte Voltaire das Gespräch mit seinem Bruder, nachdem er sich leise von seiner Mutter verabschiedet hatte ● schwach lächelnd schloss er die Augen, atmete tief durch und offenbarte ihm, dass er für eine unbestimmte Zeit das Königreich verlassen würde ● sein Bruder verstand, versprach sich um ihre Mutter zu kümmern und ließ Voltaire mit einem Lächeln auf den Lippen ziehen ● der Hengst bedankte sich und folgte einem unbekannten Weg, denn er wusste nicht, wo Gott ihn hingeleiten würde ● auf seiner Reise begegnete Voltaire allerhand Artgenossen und erfuhr so, dass es einen Ort gab, an dem man Gott nahe sein und zu sich selbst finden konnte ● so folgte der Hengst der Wegbeschreibung und gelangte so, zu einer Art Tempelanlage, in welcher nur Hengste friedlich miteinander lebten ● die fremden Hengste begrüßten ihn freundlich und nahm ihn in ihrer Mitte auf ● von nun an lebte Voltaire vollkommen zurückgezogen und enthaltsam ● er fing an, Gott allein in sein Leben einzubetten und wollte von nun an, allein für ihn leben ● es war nicht schwer, hatte er viel Leid im Krieg sehen müssen und am eigene Leib zu spüren bekommen ● der Frieden mit sich selbst, war ihm nun wichtig, um mit Körper und Geist ins Reine zu kommen.


Gutes und Barmherzigkeit
werden mir folgen mein Leben lang,


Eines Tages - vielleicht waren drei, vielleicht auch vier Jahre über das Land gezogen – entfernte sich Voltaire von der Tempelanlage, wollte im anliegenden Wald ein paar Kräuter sammeln ● der Hengst fühlte sich Gott verbunden, wollte Artgenossen den Glauben ans Herz legen, welche den Halt im Leben verloren hatten ● auf einer Lichtung erblickte er ein mächtiges Geschöpf, näherte sich diesem, vollkommen faszinierend von dessen Anblick ● dies, musste ein Wesen Gottes sein, da war sich Voltaire vollkommen sicher ● das Wesen stellte sich als Erzengel Raphael heraus, als der Engel Vertrauen zu dem gläubigen Hengst geschöpft hatte ● Voltaire musste nicht lange überlegen, als ihm das göttliche Wesen einen Platz in seiner Herde anbot, um den Sterblichen und Unsterblichen einen Halt zu geben, wenn sie diesen brauchten ● mit schweren Herzen ließ er die Hengste der Tempelanlage, welche schnell zu einer Familie geworden waren, zurück ● auf den langem Weg zurück zu der Herde von Raphael, bemerkten die Hengste schnell, das die Chemie zwischen ihnen stimmte; das sie von dem jeweils anderen wirklich fasziniert waren ● Voltaire brauchte ein paar Wochen, bis er sich in der neuen Umgebung eingefunden hatte, wurde aber von allen Herdenmitglieder freundlich aufgenommen ● im Kreise der Engel, war nun sein neues Zuhause und er fühlte sich mit der Aufgabe wohl, anderen Halt zu spenden ● erst der Tod von Raphael riss ein großes Loch in sein Herz; zumal es ein Attentat war ● mit dem Jahren war ihm dieser Engel doch zu einem guten Freund und Weggefährten geworden ● Illium, sollte nun dessen Platz übernehmen, was Voltaire für eine gute Entscheidung hielt, auch wenn ihm nicht bewusst war, was dem Engel nun durch den Kopf ging ● die eine Seite schrie Krieg, und die andere Seite war für Frieden ● und Voltaire? – enthielt sich, vorerst.


und ich werde bleiben
im Hause des HERRN immerdar.

Gruppen

Dieser Charakter gehört keiner Gruppe an. 

Gesundheit

80%

alte Verletzung am linken Hinterbein; steif und starr . in der Bewegung eingeschränkt Unbenanntes Dokument

Stammbaum & Beziehungen von Voltaire

unbekannt unbekannt unbekannt unbekannt
unbekannt unbekannt

Voltaire

Geschwister

» Bonaparte (unbekannt * unbekannt)

Partner & Kinder

BEZIEHUNG: lebt für (Gott allein)

KINDER:

Bekannte

Freunde

» Raphael (†)
» Illium

Feinde

Sonstige

 



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