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Profil von Dmitri

Spieler: Löwe
Namensbedeutung:
Geschlecht: Hengst
Alter: 3000 Jahre
Erstellt: 24.07.2015
Posts: 5

Herden: Adoyan Enay
Rang: Erschaffener

Gewalt: keine
Vergewaltigung: keine

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Charakter



Der, welcher keine Waffe braucht, weil er selbst eine ist. Unter seinem Fell arbeiten bebende Muskeln und jeder seiner Schritte scheint die Erde zu einer Verneigung zu zwingen. Nicht zum Töten geboren und doch des Todes effizientester Schüler. Er zeichnet sich aus durch Skrupellosigkeit und den damit einhergehenden Weg der Gewalt. Nicht immer mag seine erste Wahl die des Kampfes sein. Doch folgt man nicht sogleich seiner verbalen Weisung, so sollte man einen Kampf erwarten, aus welchem man nicht als Sieger hervorgehen wird. Dmitri hatte viele Jahre Zeit, seine Fähigkeiten zu perfektionieren und damit zu jemandem zu werden, den man lieber als Verbündeten hat statt zum Feind. Erfahren, machtvoll, tödlich. Seine Kräfte sind unbestreitbar und allein sein Blick vermag jeden auf das magere Knie zu zwingen und dort ohne einen Funken von Nachgiebigkeit zu halten. Jedoch wird sich die Großzahl von Erniedrigten selbst ihre Fesseln schaffen und in unerklärlicher Faszination wünschen, niemals von diesem wundersamen Wesen getrennt zu werden. Die Ausstrahlung des Goldenen mag gar für einen Blinden zu erfassen sein. Sein Auftreten wirkt in seiner völligen Gesamtheit autoritär und überaus selbstsicher. Jemand, der das Geben von Befehlen gewohnt ist. Jemand, der zu seinen eigenen Mitteln greifen wird, wenn man seinen Anweisungen nicht Folge leistet. Gehorche, Sterblicher, oder du wirst bald ein Sterbender sein.

Dmitris Überzeugungskraft sucht ihresgleichen, so wie es auch sein Sadismus tut. Andere quälen, sie leiden und sich am Boden winden sehen, das kann ihm gar ein Lächeln auf das Gesicht zaubern. Etwas Emotionales in ihm scheint nicht einmal zu existieren und keiner könnte behaupten, jemals eine Träne im Winkel der tiefdunklen Augen glitzern gesehen zu haben. Formt er Worte mit seiner rauen Stimme, dann können diese schärfer sein als das stählernste Schwert. Lieber würde man das Herausreißen der eigenen Eingeweide miterleben, als jenen mentalen Schmerz zu ertragen, welchen diese machtvoll hallende Stimme auslösen kann. Ein befähigter Künstler, dieser seltsame Russe. Jedes noch so stille Wasser wird er aus der Reserve locken, wenn er es bloß will. Er reizt gern, liebt den Ärger, würde diesen wohl am Liebsten magisch anziehen. Aus einer friedlichen Situation kann ohne Vorwarnung eine boshafte Streiterei werden, die kein gutes Ende nimmt. Alles nur, wenn Dmitri es will; denn sein Wille wird geschehen.

Und liebliche Damen, so nehmt euch in Acht vor diesem verführerisch glänzenden Äußeren. Er kann agieren wie der Teufel im Samtgewand und Komplimente finden, die Herz und Seele zum Schmelzen bringen können. Den Blick will man gar nicht mehr von ihm lösen und würde ihm glauben, wenn er die ewige Liebe verspricht. Doch der eigentliche Sinn liegt nur im Befriedigen des Körperlichen; Nehmen, was er nehmen will. Als Häufchen Elend mag eine vergangene Liebschaft am Boden zurückbleiben und er wird sich abwenden mit einem Lachen auf dem edlen Gesicht. Denn ein zersplittertes Herz hinter einer Mauer aus Stahl vermag wohl niemand mehr zu flicken.


Vergangenheit


Seine Heimat ist ein kleines Fleckchen tief im kältezerrütteten Russland. Schneestürme toben über das Land und nehmen in erbarmungsloser Härte jenen das Leben, die zu schwach sind. Rauheit, Wildheit, allesamt Eigenschaften, die in Dmitri vereint scheinen. Nach einer einfachen Kindheit traf er auf jenes weibliches Wesen, dem einmal sein flammendes Herz gehören sollte. Ingrid, eine holde Schönheit, von der er seinen Blick kaum mehr lassen konnte. Vonseiten Dmitris erfolgte eine selbstbewusste Kontaktaufnahme, verbunden mit Neckereien und Kommentaren, die nicht unbedingt auf Sympathie schließen ließen. Die Taten eines Jungspundes, der sich wohl genau so unsinnig verhielt, wie all jene in seinem Alter es machten. Aber sein Vorhaben trug Früchte. So stur Ingrid sich auch gab, sie konnte sich der Liebe nicht erwehren, die nun auch in ihrer Brust erglühte. Alsbald waren sie ein allseits bekanntes Paar, welches seine zügellose und wilde Zeit in vollen Zügen auskostete. Doch auch so lernten sie einander immer mehr schätzen und lieben, bis schließlich die frohe Kunde ihrer anstehenden Hochzeit verbreitet werden konnte.
Ein glückliches Leben, zwei wundervolle Kinder, Sohn und Tochter.
Wäre da bloß nicht sie, Isis, die widerwärtige Hyäne der Boshaftigkeit.
Auch in ihr fand sich eine Liebe zu Dmitri und sie lebte diese aus, indem sie ihn gefangen nahm und körperlich auf das Übelste schändete. Gar einer Verwandlung musste er sich unterziehen, die nun nicht mehr rückgängig zu machen ist. Als wäre dem nicht genug, zwang sie auch Raphael, Freund des Goldenen, bei diesen Schandtaten zuzusehen. Kein Auge mochte abgewandt werden, kein Jammern und Flehen sollte von Erfolg gekrönt sein. Wenn dies das Ende der Geschichte wäre, so wäre sie möglicherweise noch zu verschmerzen. Doch Isis befahl, die Familie des Russen zu töten. Warum ihn teilen, wenn sie doch die Macht hatte, ihn für sich zu haben? Und so eilten ihre Häscher durch das kalte Land, um jene zu töten, die Dmitri liebte. Grausam verging man sich an seiner Frau Ingrid und nahm ihr das Leben, so, wie man es auch bei seiner Tochter hielt. Den Sohn jedoch zwang man in eine Transformation, die ihn zu einem Vampir machen sollte. Doch das unschuldige Blut von Kindern vermag nicht, einem derartigen bestialischen Wesen Leben zu schenken.
Mit vereinten Kräften gelang es Dmitri und Raphael, den finsteren Engel zu töten und damit ihre Freiheit wiederzuerlangen. Eilenden Schrittes suchte der Goldene sich den Weg in seine Heimat und fand dort nicht mehr vor als Schutt und Asche. Frau und Tochter getötet, der Junge inmitten einer grässlichen Verwandlung. Niemals wieder wird das Bild aus seinem Kopf verschwinden, wie der Kleine sich am Boden wand und doch niemand bestreiten konnte, dass sein Leben verloren war. Rein körperlich war es doch so ein Leichtes, das dünne Genick zu zertrümmern. Doch was geschieht mit dem Herzen eines Vaters, wenn gar seine Kinder vor ihm die Welt verlassen? Es ist, als würde man ein Behältnis aus Glas auf den Boden schmettern, sodass es in tausend Teile zerberstet. Ein Mosaik aus Bruchstücken, das keiner jemals in seine ursprüngliche Form zurückbringen könnte.
Und so lebt er nun über die Jahrhunderte hinweg, auf ewig verdammt, ein unlöschbares Bild in seinem Innersten zu tragen. Unfähig, tiefere Verbindungen einzugehen. Erfreut, andere leiden zu sehen. Ein Schatten von dem, was er einst war – und doch ein äußerst mächtiger Schatten.

Gruppen

Dieser Charakter gehört keiner Gruppe an. 

Gesundheit

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Stammbaum & Beziehungen von Dmitri

unbekannt unbekannt unbekannt unbekannt
unbekannt unbekannt

Dmitri

Geschwister

Partner & Kinder

BEZIEHUNG: allein (-)

KINDER:

Bekannte

Freunde

Feinde

Sonstige

 



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