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Chesmu » 03.07.2020, 05:06 » ... und du fehlst uns, sehr.

Catori & Zoe



Chesmu konnte nur hilflos zusehen, wie seine neue Freundin dastand und weinte. Er hätte gerne etwas gemacht... irgendetwas gemacht, um zu machen, dass sie aufhörte! Aber was tat man, wenn ein Mädchen weinte? Sein Stupsen hatte offensichtlich nicht geholfen, und er wusste nicht, was er sonst anstellen sollte. Mit nervösem Ohrenspiel stand er neben Zoë und nickte beklommen, während ihr die Worte aus dem Mund purzelten. Vielleicht würde es ja von selber aufhören...?
Vor lauter Unwohlsein hätte er fast den Moment verpasst, in dem ein Ruck durch Zoës Körper ging und die kleine Stute antrabte. „Ja, wir müssen ihn suchen!“, pflichtete er ihr leicht perplex, und mit einer gewissen Verzögerung bei. Hastig machte er sich auf, ihr zu folgen, ohne auf seinen Körper zu hören. Der verlangte nach Ruhe und Erholung, keinem neuen Abenteuer.

Chesmu hatte ein wenig Erfahrung mit Suchtrupps (nicht aus erster Hand, aber seine Eltern hatten oft genug zu welchen aufbrechen müssen): Am effektivsten war es, wenn man sich aufteilte, am besten in gegensätzliche Himmelsrichtungen lief. Dann konnte man ein möglichst großes Gebiet abdecken! Aber Chesmu fürchtete sich so sehr davor, wieder allein zu sein. Ohne Zoë, ohne Catori. So trabte er einige Längen neben dem Pferdemädchen, aber vergewisserte sich ständig aus dem Augenwinkel, dass sie noch da war. „Catori! Wo steckst du?“ Was, wenn einer von ihnen Catori zuerst finden würde – aber sie einander nicht mehr? Genauso wenig, wie Chesmu allein sein wollte, wollte er Zoë verlieren. Oder Catori. Er wollte alle beide haben, seinen großen Bruder und ihre neue Freundin! Außerdem nagte das schlechte Gewissen an ihm. Er hatte Angst, was Catori dem Pferdemädchen erzählte, wenn sie ihn alleine wiederfand – und ob sie ihn danach noch mögen würde.

„Catori? Catori?“ Es hatte etwas Tröstliches und Beängstigendes zugleich, in die weite Welt hinauszurufen. Da war die Hoffnung, dass Catori ihn hören würde – weit konnte er doch nicht gekommen sein, oder? – und gleichzeitig die Angst, dass er es nicht tat. Oder nicht wollte? Der Gedanke versetzte Chesmus Herz einen bangen Stich. 

„Catori? Ich... hab... das... nicht... so gemeint...“ Sprechen und Laufen war gar nicht so einfach. Chesmu hatte das Gefühl, dass alles an ihm zum Boden zog, und jeder Schritt war ein neuer Kraftakt, der ihn kurzzeitig aus dem Konzept brachte. Statt einem kraftvollen, federnden Trab, bewegte Chesmu sich eher in einem hakeligen Schlurfen. So kannte er sich gar nicht... normalerweise war er das sprudelnde Leben in Person! Aber die lange Reise hatte Spuren hinterlassen. Auch wenn er es sich nicht eingestehen wollte: er brauchte dringend Schlaf. Aber wenn man eins über Chesmu sagen konnte, dann, dass er ein Dickkopf sondergleichen war. Niemals würde er aufgeben, bevor sie nicht seinen Bruder gefunden hatte! Da konnten ihm noch so viele Schlafritter im Weg stehen!
Chesmu » 13.09.2019, 11:55 » Namensbewertung #3
Finde ich toll. Ich mag schöne, deutsche Wortkombinationen als Namen <3 10 Punkte.
Chesmu » 12.09.2019, 00:20 » Charakterbewertung #1
Ich finde, Anárion hat durchaus Potenzial und ich bin gespannt, was aus ihm wird, hätte mir aber einen etwas deutlicheren Text gewünscht.

Schön finde ich die sich durchziehende Analogie zu den Sternen und dass sich sein Fell verfärbt hat nach den grausamen Morden. Finde ich eine wirklich schönes, originelles Detail. Ich mag solche Kleinigkeiten :3

Aus dem Charaktertext werde ich nicht ganz schlau. Das sind zwei Abschnitte, die offensichtlich gegensätzlich sind. Besitzt er zwei Seiten, die er abwechselnd zeigt? Kann er einigermaßen kontrollieren, welche Seite er zum Vorschein bringt? Grundsätzlich finde ich seinen Charakter widersprüchlich. Einerseits ist er verschlossen und distanziert, andererseits hilftsbereit? Das passt nicht zusammen.
Außerdem finde ich es immer schwer, mir aus Stichpunkten ein gutes Bild zu machen, weil eben solche Verhältnisse nicht klar werden. Es ist cool, wenn der Chara auch mit Stichpunkten beschrieben ist, wenn man mal nur überfliegen will, aber ohne Fließtext ist es für mich einfach nicht... vollständig.

Auch aus der Vergangenheit werde ich nicht ganz schlau. Er wurde geboren, aber von seiner Familie ausgegrenzt. Dann hat er angefangen zu morden, mehr und immer mehr, bis er auf die Geisterherde getroffen ist und sein Ohr verloren hat?
Ich habe ja bereits gesagt, dass ich mit so düster-blutrünstigen "Dämonen" nicht so viel anfangen kann. Mir fehlt hier der Hintergrund, wieso er so wurde, wie er ist, was er erlebt hat, was ihn gefreut und enttäuscht hat. Ich finde es immer schwer vorzustellen, dass ein Chara nur böse ist.

Und zum Schluss noch eine Kleinigkeit: Irgendwie finde ich es etwas ungleich von den Formatierungen. Und die kurzen Lyrics haben mich beim Lesen eher rausgebracht, aber das ist wirklich Geschmackssache :3

6 Punkte mit ganz viel Luft nach oben smilie
Chesmu » 10.09.2019, 13:35 » Der Leuchtturm #1
Chesmu starrte Catori baff an. Das Gefühl da in seinem Bauch, die Wut, auf Catori... die war noch da. Er hatte direkt weitermachen wollen, das ganze dumme Gefühl aus sich rauskotzen wollen. So, wie das eben immer lief. Er brauchte das einfach, wenn Catori was vermasselt hatte, und wenn alles raus war, war auch wieder alles gut zwischen ihnen. Dann würde er Catori trösten und vielleicht, ja, vielleicht hätten sie dann etwas gemacht, was ihm Spaß machte. Aber bisher hatte Catori in solchen Situationen immer stumm eingesteckt, was er ihm an den Kopf geworfen hatte. Dass er sich jetzt so verzweifelt gegen ihn stellte, brach Chesmus kleines Herz, was ihm gerade so gar nicht in den Kram passte. Er wollte doch wütend sein, verdammt! â€Ja, eben, du würdet am liebsten... den ganzen Tag nichts machen! Nichts nichts nichts, weil beim Nichtstun kann man sich wenigstens nicht die Haxen brechen!“ Er stampfte bei jeder Wiederholung auf, um das Gesagte noch einmal zu unterstreichen. Und diesmal erzielten die Worte ihre Wirkung. Catori wich einen Schritt zurück, so als hätte er Angst, sein jüngerer Bruder könnte auf ihn losgehen. Als wäre ein Knoten geplatzt, war Chesmus Wut mit einem Schlag verflogen. Durch seinen Rücktritt hatte Catori die Konfrontation aufgelöst, und obwohl Chesmu als Sieger aus dem Streit hervorging, ging es ihm ganz grässlich – ganz so, als hätte man ihm allen Wind aus den Segeln gestrichen. Als Catori sprach, merkte der Jüngere auf einmal, dass es sinnlos war. Er konnte toben, wie er wollte, doch Zoë würden sie dadurch nicht zurückbekommen. Und je weiter er seinen Bruder von sich stieß, desto einsamer war auch er. Zum ersten Mal wurde ihm bewusst: Ohne Catori wäre er ganz allein. Es gab nur noch sie beide. Und… verdammt, das hätte doch so cool sein können, einfach nur sie beide, ohne Erwachsene, die ihnen den Spaß verdarben! All das wäre so einfach, wenn Catori sich wie ein normales Fohlen verhalten würde. Unreflektiert blökte er diese Gedanken heraus, weil ihn das gerade echt frustrierte. Es war nicht einmal mehr, dass er auf Catori sauer sein wollte, es war mehr die Situation an sich, die ihm auf den Keks ging. Dass Catori einfach nicht aus seiner Haut rauskam. Wie konnte sein Bruder nur so ein verschissener Angsthase sein?! Chesmu war gar nicht aufgefallen, dass er dem Hellen gefolgt war und ihn so ziemlich in die Bredouille gebracht hatte. Nachdenken war etwas, das seine volle Konzentration erforderte, schließlich nahm er sonst immer die erstbeste Idee, die durch sein Köpfchen schwirrte. Das war eher neu für ihn. Tiefe Furchen zogen sich über seine Stirn, die so wirken mussten, als brodele es ihn ihm wie in einem Vulkan, der kurz vor dem Ausbruch stand. Dabei war er lediglich so in Gedanken versunken, dass er das Rascheln im Gebüsch ihn richtig aus dem Konzept brachte. Sonst wäre er bei sowas ganz cool geblieben, ehrlich! So dauerte es einen Moment, bis sein Kopf von ‚Denken‘ wieder auf ‚Handeln‘ umgeschaltet hatte. Er war nicht darauf vorbereitet gewesen, Zoë wiederzusehen. So richtig glauben konnte er es sowieso nicht. Das Fuchsmädchen wirkte wie eine Fata Morgana, die sich jeden Moment vor ihm in Luft auflösen würde. Doch Wimpernschlag um Wimperschlag verging... und das Zoë-Wesen machte noch immer keine Anstalten, wieder zu verschwinden. Man konnte Chesmu geradezu dabei zusehen, wie es in seinem kleinen Kopf ratterte und nach und nach die Zahnräder einrasteten. Vorsichtig tastete er sich einen Schritt vor, so als wollte er testen, ob Zoë auch wirklich blieb... als wollte er prüfen, ob sie wirklich real war. Und obwohl er normalerweise nicht schwer von Begriff war, es war fast so, als traute er sich kaum, die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass die junge Stute zurückgekehrt war. Und dann, als wäre ein Knoten in ihm geplatzt, ging alles ganz leicht. All die Unsicherheit, die er zuvor verspürt hatte, war auf einmal verflogen. Chesmu hatte keinen blassen Schimmer, warum ihre Freundin zurückgekehrt war. Aber dass sie es war, daran zweifelte er von einem Moment auf den anderen nicht mehr. Mit einem freudigen Brummeln stakste er zu ihr. Sein kleines Herz hüpfte, als sie mit dem Maul an seinem Hals entlangstrich. Er schloss die Augen, nur für den Moment, bis er Zoës Stimme an seinem Ohr hörte. Ihre Entschuldigung quittierte er mit einem beruhigenden Brummeln. Für ihn war die ganze Sache schon wieder vergeben und vergessen. Der Einzige, der ihn zu seinem Glück noch fehlte, war sein Bruder. So cool er auch war... ohne Catori fühlte sich alles unvollständig an. Doch der Helle war noch immer dort, wo er ihn zurückgelassen hatte. Wie angewurzelt stand er dort und starrte in ihre Richtung. Chesmu war versucht, Zoë zu folgen, doch etwas in seinem Inneren hielt ihn zurück. Die Fuchsstute zeigte eine Seite, die ihm völlig fremd war: Verletzlichkeit. Alle, die er kannte, waren stark, auf ihre eigene Weise. Seine Mutter, die immer genau wusste, wo es lang ging (meistens nicht dorthin, wo er hin wollte). Und dann sein Vater, der sowieso der Stärkste war, auf der ganzen Welt! Klar, dann gab es noch Catori. Aber auch Catori war eher... ängstlich, nicht verletzlich. Schließlich war er aus dem selben Holz geschnitzt wie Chesmu. Er hatte nur seine Stärke noch nicht richtig entdeckt. Mit all dem konnte Chesmu irgendwie umgehen... nicht aber mit Zoës verwundbaren, ehrlichen Art. So blieb er zurück, beobachte als Zuschauer, wie ihre Freundin versuchte, die Wogen mit Catori zu glätten. Er konnte sich eigentlich nicht vorstellen, dass Catori der jungen Stute böse war. Catori war nie jemandem böse. Vielleicht konnte Zoë die Situation ja besser wieder hinbiegen als er, und dann... Zu sagen, Chesmu wäre überrascht gewesen, als Catori lospreschte, wäre eine Untertreibung gewesen. Sie waren zusammen aufgewachsen, Seite an Seite. Alles, was er erlebt hatte, hatte er mit ihm geteilt. So hatte er immer gedacht, seinen Bruder zu kennen wie sich selbst. Hatte er sich etwa... geirrt? Fassungslos starrte Chesmu seinem Bruder hinterher. Er hatte immer gewünscht, dass Catori unabhängiger wurde, aber… doch nicht so! Doch nicht von ihm! Der kleine Hengst zitterte am ganzen Leib vor Anspannung. Er wollte Catori hinterherstürmen, doch seine Beine rührten sich einfach nicht vom Fleck. Es war, als wäre er hier festgewachsen, zu gelähmt, um sich auch nur ein Stückchen zu bewegen. Erst als Zoë ihn ansprach, löste er sich aus seiner Schockstarre. Ruckartig fuhr er mit dem Kopf zu ihr herum und schüttelte selbigen. â€Konnte ich nicht verstehen. Das… das hat er noch nie gemacht!“ Tatsächlich hatte er zwar Catoris Worte verstanden, doch ihr Sinn war nicht bis zu ihm vorgedrungen. In seinem Kopf machte all das einfach keinen Sinn. Sein Bruder hatte wohl einmal wieder zu viel nachgedacht... das führte nie zu etwas Gutem! Bestürzt sah er Zoë an. Aber.. sie hatte doch gar nichts damit zu tun! Fing sie jetzt auch schon an mit diesem Zu-Viel-Nachdenken? Das musste ja höllisch ansteckend sein! â€Nein, es ist nicht deine Schuld. Wir… wir haben uns ein bisschen gestritten, als du weg warst“, nuschelte Chesmu. Vielleicht war das ein bisschen geschwindelt. Vor allem hatte er gestritten, aber... Catori war sein Bruder, sie machten immer alles zusammen! Und… er war vorher noch nie weggelaufen! Chesmu wusste, dass er nicht ganz unschuldig daran war, aber das konnte er Zoë unmöglich eingestehen. Schließlich war es immer so gewesen: Chesmu redete und schimpfte, wie ihm die Nase gewachsen war. Manchmal weinte Catori dann, und irgendwann hatte Chesmu sich ausgeschimpft und schlug etwas Tolles vor und dann… war alles wieder gut. Es schien, als hätte Zoë dieses sensible Gleichgewicht unbeabsichtigt gestört und ins Wanken gebracht. Als hätte er seine Gedanken laut ausgesprochen, kullerten Zoë in diesem Moment kleine Tränen die Wangen runter. Schlagartig kehrte Chesmus Schockstarre zurück. Mit aufgerissenen Augen und geblähten Nüstern sah er die Fuchsstute neben sich an. Zoë war so ein taffe, fröhliches Mädchen, sie... sie durfte nicht weinen! Chesmu hatte keine Ahnung, was er jetzt tun sollte. Tränen waren etwas, mit dem er grundsätzlich nicht gut umgehen konnte. Er war eher der Beauftragte für Blut und Spucke. Hilflos stupste er das Fuchsmädchen an. â€Nicht... nicht weinen“, stotterte er, mit der Situation heillos überfordert.
Chesmu » 05.05.2019, 01:00 » Der Leuchtturm #1

Zoë und Catori ♥

Mit leicht verschleiertem Blick stierte Chesmu seinen Bruder an. Auf eine merkwürdige Weise nahm er alle Konturen nur allzu deutlich war, obwohl einzelne Bereiche seiner Umgebung durch die dicken Tropfen ganz verschwammen. Catori igelte sich ein, reagierte nicht auf seine Worte, und das machte Chesmu nur noch wütender. â€Sprich mit mir, Catori, man! Hör doch endlich mal auf, so ein verdammter Schisser zu sein und... sei normal, verdammt!“ Er atmete heftig. Es tat gut, seinem Bruder all diese Worte an den Kopf zu werfen, und gerade musste er sich ordentlich beherrschen, damit nicht noch mehr Worte aus ihm herausbrachen. Denn tief, ganz tief drin, verletzte ihn dieser angsterfüllte Blick, den Catori ihm jetzt zuwarf. Am liebsten würde er ihn umhalsen und beruhigend durch das Fell zausen, doch... nein! Er konnte nicht so leichtfertig beigeben, er wollte nicht einfach so das Kriegsbeil begraben, diesmal nicht! Dabei wurden seine Pläne im nächsten Moment auch schon durchkreuzt. Als neben ihnen ein verdächtiges Rascheln ertönte, sprang nicht nur Catori erschreckt zur Seite; auch Chesmus Instinkte hatten ihn dazu bewegt, einen großen Satz in die andere Richtung zu machen. Doch Chesmu wäre nicht Chesmu, wenn der Schock sich nicht sogleich in Neugierde umgewandelt hätte. Doch er glaubte seinen Augen kaum, bei dem, was er da sah. â€Zoë!“ Sein erstaunter Ruf hallte eine Weile nach. Mehrmals blinzelte der Helle, doch auch nach dem dritten Mal stand sie immer noch da. â€Du... Du bist zurückgekommen?“ Der Satz hing in der Luft, eine seltsame Mischung aus Ausruf und Frage. So, als wäre Chesmus Freude mitten im Satz in Unglauben umgeschwungen. Dass sie tatsächlich wiedergekehrt war, dass sie nun wieder vor ihnen stand. Vorsichtig machte Chesmu wieder einen Schritt nach vorne, zurück zu seinem vorherigen Standpunkt. Er hatte Angst, das Pferdemädchen wieder zu vertreiben. Himmelherrgott, er hatte doch keine Ahnung, was sie wollte! Als wolle er die Lage einschätzen, verharrte er auf dem Punkt und legte den Kopf schief. Dann brummelte er leise und lief die restlichen Schritte auf die Fuchsstute zu. â€Du bist zurückgekommen“, wiederholte er leise und legte vertrauensvoll den Kopf auf ihrem Rücken ab. Zum ersten Mal in seinem Leben fühlte Chesmu sich wirklich und wahrhaftig ausgelaugt. So viel war heute schließlich geschehen: die verbotene Nachtwanderung, die lange Suche nach seinem Bruder, die Bekanntschaft mit Zoë. Dann die Enttäuschung als sie ging, die Wut auf Catori. Und nun war sie wieder da, ganz plötzlich, einfach so. Chesmu verstand nicht so richtig wieso, oder warum. Doch es befriedete augenblicklich seine Wut und ließ ihn die Erschöpfung der Strapazen wieder spüren. Er hob den Kopf und drehte sich zu Catori um. â€Na komm schon, du Dummerchen“, rief er ihm entgegen. Sein Ärger war wie weggefegt, und so war es für ihn auch überhaupt nicht widersprüchlich, den Bruder jetzt wieder in seiner Nähe haben zu wollen.
Chesmu » 06.04.2019, 00:26 » Der Leuchtturm #1

Catori



„Verflixt und zugenäht aber auch!“ Der kleine Hengst schimpfte wie ein Rohrspatz. Zum einen, weil er sich über sich selbst ärgerte, aber auch weil... „Wie hast du das denn bitte geschafft?“, fuhr er seinen Bruder an. „Warum ist Zoë gegangen?!“ Wütend starrte er den Hellen an, der unter seinem Blick kleiner und kleiner wurde. Aber das war Chesmu gerade herzlich egal. Er war wütend, und Catori war eindeutig Schuld. Hätte er sich einfach mal auf etwas Neues eingelassen, wäre doch alles weiterhin in Ordnung gewesen. Aber nein, wie immer musste man den Taugnichts erst einmal zu seinem Glück überreden. Das klappte zwar am Ende meistens, aber ehrlichgesagt hatte er da keine Lust mehr drauf. Zoë schien da eher auf seiner Wellenlänge gewesen zu sein, aber die war nunmal eben gerade abgezischt. Chesmu hatte nur noch mitbekommen, wie sie sich mit Erwachsenen-Stimme von ihnen verabschiedet hatte. Was hatte sie gesagt? Dass sie sich erst einmal einkriegen sollten? Er hatte keine Ahnung, was sie damit gemeint hatte, denn vorher war ja noch alles Okay gewesen. Jetzt war er auf Hundertachzig, aber vorher... was war nur vorgefallen? Irgendwann inmitten der Warterei mussten ihm die Augen für ein paar Minuten zugefallen sein. Ansonsten wäre er dem Pferdemädchen auch nachgesprungen, aber er war beim Aufwachen viel zu zerknautscht gewesen und hatte gar nicht so schnell reagieren können, wie die Fuchsstute auf dem Absatz kehrt gemacht hatte. Und deshalb musste es an Catori liegen. Catori mit seinem blöden Angsthasen-Gen, der nie von sich aus cool sein würde. Wie ein brodelnder Wirbelsturm zogen die Gedanken durch Chesmus Kopf und er wusste gar nicht, was er dem Bruder zuerst an den Kopf schmeissen wollte. „Sie ist gegangen und... und du bist schuld!“, platzte es dann aus ihm heraus. „Warum kannst du nicht einmal normal sein?!“ Wütend stampfte er mit dem Huf auf, um seinen Worten Nachdruck zu verleihen. Tränen der Wut schossen ihm in die Augen. „Du hast alles kaputt gemacht!“
Chesmu » 01.11.2016, 21:23 » Avatarbewertung #4
Ich find den Text links so... aussätzig smilie Und er ist halt eben nur "drauf" und wirklich in ner anderen Ebene und vom Pferd so losgelöst. Würde ihn grundsätzlich WENN auf die andere Seite vom Pferd, und eher in die Sigi.
Name in Rot find ich auch unglücklich, Platzierung ebenso... das Pferd lenkt den Fokus eben einfach nach rechts :/
Als Einzelbuchstaben nach unten auf der linken Seite (zwecks Platzmangel rechts, oder? :/ Also, dazu müsst das Pferd halt rüber) kann ichs mir vielleicht vorstellen.

5 Punkte
Chesmu » 01.11.2016, 02:20 » Beste Freunde #3
Die ganzen Fohlen würden doch ne total süße Sippe abgeben smilie
Chesmu » 30.10.2016, 17:45 » DZ - Charaktere l Kiss, Marry, Kill
Achso, ja, das ist nen Roman c: Und so etwa kenne ich die Story.

Höhöhö... also er ist ein unschudliges Fohlen und will und kann niemanden töten, aber ich bezweifle auch, dass er mit irgendeinem der drei schmucken Herren näher was zu tun haben will à la "Küsschen hier, Küsschen da" etc.? smilie

Seelenspiegel, Ezra
Chesmu » 30.10.2016, 02:55 » wer passt zu wem?
Das hättest du wohl gern smilie

... Phil? smilie
Chesmu » 29.10.2016, 22:49 » Hot or Not #6
Not.
Chesmu » 28.10.2016, 20:16 » Avatarbewertung #4
Ich weiß :/ Aber ich bin momentan noch am Überlegen, ob sie nicht auch nen neues Bild kriegt... nur find ich kein passendes pummeliges Arabär :/

Mhh, mir gefällt die Idee zum Charakter smilie Allerdings fehlt mir da noch was, dieser düstere Hintergrund ist so erdrückend und das Pferd hebt sich recht wenig davon ab - bräuchte noch etwas, was ein wenig "ablenkt" smilie
Ausserdem wäre es natürlich toll, wenn man den Altersunterschied irgendwie sichtbar machen könnte, z.B. durch weiße Stellen (Altersstichelhaarigkeit) an den Ganaschen, Augen oder so c:
Chesmu » 27.10.2016, 23:33 » Fragen an die Charaktere
'tschuldigung, hat hier jemand normal gesagt? Is ja langweilig.

Was ist dein glücklichster Fohlenmoment?
Chesmu » 27.10.2016, 23:17 » Was denkst das Tier im Bild? #1
Ich will eeeees... aber am besten bleibe ich doch hier und mache nur den Giraffenmove, jap!
Chesmu » 24.04.2016, 02:14 » Beste Freunde #3
DAS wäre mega interessant. Entweder krasses ja oder krasses nein, vermute ich.
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