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und wenn die Welt brennt ...

... vielleicht habe ich dieses Feuer gelegt.



Statschko » 06.11.2020, 05:05 » Ich glaub, ich hab da was ins Rollen gebracht...
„Nein nein, Petar ist nicht hier.“ Manchmal... manchmal hatte er das Gefühl, dass sein Freund der Beliebtere war und die besseren Aufgaben erhielt. Dann wiederum… bedeutete das ja auch nur, dass der andere viel angepasster und un-revolutionärer war, viel höher auf der Langweiligkeits-Skala, sozusagen! Und das war nun wirklich keine Skala, auf der man sich freute, weit oben zu sein, nein nein. „Aber wenn wir uns draußen nochmal wiedersehen, dann lernst du ihn sicher kennen!“

Keinen guten Freund? „Oh.“ Statschko betrachtete den Schimmelhengst mit einer Mischung aus Verblüffung und Mitleid. Einige lange Augenblicke lang war der Fuchs tatsächlich still, während sich in seinem Kopf beide Seiten einen Schlagabtausch lieferten. „Du kannst mein Freund sein“, schlug er dann versöhnlich vor, ohne einen Hintergrundgedanken dabei. Er fand es einfach traurig, dass Ahorn keinen Freund besaß, und Statschko hasste nichts mehr, als traurig zu sein. So einen Missstand konnte er einfach nicht ungelöst lassen.

Hätte Ahorn ihm die Fragen über die Herde gestellt, Statschko hätte sie ihm vermutlich beantworten können – was aber mehr in seinem Aufwachsen in der dort als tatsächlichem Interesse für Herdenpolitik verwurzelt war. Es hätte ihn aber wohl gelangweilt – er war ein Rabe, kein Herdenbotschafter!
Da war es doch viel spannender, über das verrückte Trog-auf-Rädern-Ding zu sprechen. Das hatte es Statschko echt angetan! „Na, wenn du es gesehen hast... war es nicht phantastisch?!“ Je länger er mit Ahorn sprach, desto mehr bekam er das Gefühl, dass der Schimmel es nicht so phantastisch fand wie er. „Hey, ich sollte an dir üben! Wenn ich dich überzeugen kann, dann sicher auch meine Herde!“ Er quittierte diesen Einfall mit einem aufgeregten Schlagen seines Schweifs. Es gab schließlich so einige Langweiler in den Corvus Corax, und die waren mindestens genauso kritisch wie Ahorn hier, wenn es um seine grandiosen Einfälle ging. Ein bisschen Überzeugungsarbeit zum Warmlaufen war sicher nicht schlecht.
Statschko » 25.08.2020, 18:40 » Ich glaub, ich hab da was ins Rollen gebracht...
„Hmm... Gute Frage.“ Statschko legte den Kopf schief. Ahorn hier war wirklich ein Philosoph, zumindest stellte er sehr schlaue Fragen. Normalerweise blockte Statschko irgendwann ab, wenn das Gespräch mit jemandem erforderte, dass er seinen Kopf anstrengen musste. Aber hier ging es ja um ihn! Über sich selbst sprach er tatsächlich sehr gerne. „Den Einfällen hilft es auf jeden Fall. Wer rastet, der rostet, weißt du, Ahorn.“ Statschko schlug einen leicht kumpelhaft-väterlichen Ton anschließlich präsentierte er seinem neuen Freund hier gerade Weisheiten von Welt. Wer weiß, vielleicht verhalf er dem Schimmel mit seinem Rat gerade, das Leben aus einem ganz neuen Blickwinkel zu sehen? „Aber dem Humor natürlich auch. Auch Humor, angeboren wie das Talent auch sein mag, braucht Raum, um sich zu entfalten.“ Tatsächlich waren öde Kräutersammel-Trips ganz gut, um neue Streiche zu entwickeln. Er war überzeugt davon, dass es sogar lebensnotwendig war, sonst würde sein Kopf ganz sicher eingehen, bei so viel Langeweile. „Wobei Humor zu den Dingen im Leben gehört, die sich stets nach Gesellschaft sehnen. Ich habe einen guten Freund, da macht es gleich noch viel mehr Spaß. Also, er ist mein Assistent. Aber manchmal hat auch er gute Ideen.“ So, hatte er den Esel auch erwähnt. Vielleicht strapazierte er seine Rolle in diesem Duo gerade etwas über, aber Petar war ja nicht da, um sich zu beschweren – selbst schuld, der Troll. „Hast du einen guten Freund, Ahorn?“, fragte er neugierig.

Ahorn hatte auf jeden Fall das Potenzial, zu einem guten Freund zu werden. Statschko fand ihn äußerst aufmerksam, und sie hatten einfach hervorragende Gesprächsthemen: ihn selbst! Wobei es jetzt um seine Herde ging. Aber die war schließlich Teil von ihm, das war auch okay. „Der Corvus Corax!“ Er war kurz versucht, ein „Die beste Herde, die es gibt!“ anzuhängen, aber das klang ziemlich nach Propaganda, und das passte nicht zu Statschko – er war ein Rebell, der rebelligste Rebell, den es gab! (Obwohl er die Corvus Corax natürlich liebte, sie waren schließlich seine Familie, seine Heimat – aber hui, das wurde hier langsam ganz schön sentimental, das musste er echt nicht breittreten, schadete nur seinem guten Ruf!) Stattdessen entschied er sich für ein „Du hast sicher schon von uns gehört. Und natürlich müssen sie das sehen, schließlich-- Hast du es überhaupt gesehen?!“ Statt die Großartigkeit des Trog-mit-Rädern-Dings zu erklären, entschied er sich für Angriff. Die Großartigkeit des Dings konnte er nämlich noch nicht ganz erklären, er war mit seiner Untersuchung ja noch nicht fertig gewesen, deshalb wollte er es ja suchen. Aber das würde er Ahorn nicht auf die Nase binden. Selbstvertrauen war alles, das wusste Statschko. „Es ist ungewöhnlich und es quietscht. Wir müssen es finden, na komm!“
Bevor sie sich weiter mit Warten und falschen Höflichkeiten (Wer geht zuerst? Wer darf den Erfolg für sich beanspruchen, wenn sie das Trog-mit-Rädern-Ding fanden? In welche Richtung?) aufhielten, marschierte Statschko einfach engagiert los, in die Richtung, in die das Trog-mit-Rädern-Ding geflitzt war. „Glaubst du, es ist schon weit gekommen?“, rief er nach hinten zu Ahorn. Umdrehen ging leider nicht, überall lagen große Flache-Wurzeln im Weg, da musste man echt aufpassen, sich nicht mit den Beinen zu verheddern. „Man, das hatte es echt eilig!“ Ob es wohl einen Termin hatte, und Statschko hatte es aufgehalten?
Statschko » 28.07.2020, 20:24 » Ich glaub, ich hab da was ins Rollen gebracht...
„Ja, einen Ruf zu verlieren. Also, jetzt natürlich nicht wortwörtlich“ – Statschko wollte sichergehen, dass sein Gegenüber nicht lediglich die Redewendung nicht kannte (wer kannte die nicht??) – „ich meine nicht, dass ich meine Stimme verlieren würde. Also, das geht natürlich auch, alles ist möglich, aber das meine ich nicht. Mehr im übertragenen Sinne, weißt du!“ Erwartungsvoll sah er den Schimmel an. Wow, das war aber eine umfassende Erklärung gewesen, er mutierte hier noch zum Grammatiklehrer... Hilfe! „Und ich bin nun einmal bekannt für meinen feinen Humor und meine raffinierten Einfälle!“ Das mochte nicht jeder so sehen, aber Statschko war zum Glück weder jeder, noch ein Pessimist. Er war ein Künstler!

Vielleicht hätte Statschko sich sogar geschmeichelt gefühlte, hätte er gewusst, dass der Schimmel ihn für einen Psychopathen hielt. Also nicht, dass er ihn für einen mörderischen Irren hielt, aber die Linie zwischen Psycho und verkanntes Genie war dünn, da freute Statschko sich, wenn überhaupt mal jemand nah dran lag mit seinen Vermutungen über ihn.
Für einen Moment sah der Fuchs den Fremden – nein, nicht Fremden, Ahorn! – irritiert an. Er schien ein wenig begriffsstutzig zu sein, er hatte doch schon gesagt, worum es ging. Oder hatte er das nur gedacht? Plötzlich war er sich da nicht mehr so sicher. „Na, das Trog-mit-Rädern-Ding!“, eröffnete er daher mit Nachdruck. Jetzt musste Ahorn ihn aber verstanden haben. „Ich war noch nicht fertig damit, es zu erkunden, bevor du gekommen bist. Ich hätte es gerne meiner Herde gezeigt, aber jetzt ist es ja verschwunden!“ Den Schluss, dass er seiner Herde nichts zeigen konnte, von dem er zwar wusste, dass es da war, aber nicht wo, konnte Ahorn ja sicher ohne seine Hilfe ziehen. Deshalb mussten sie es ja suchen gehen!
Statschko » 25.07.2020, 18:27 » Ich glaub, ich hab da was ins Rollen gebracht...

Einen Rückzugsort suchen, ehrlich? Wie langweilig! Statschko blickte sein gegenüber enttäuscht an. Was für ein Langweiler! Aber lange hielt das nicht an, denn der Fremde stellte ihm augenblicklich die Gegenfrage. „Oh, ich bin immer auf der Suche nach Neuem!“, eröffnete er dem Schimmel enthusiastisch. „Es gibt so viel zu entdecken in diesem Tal, weißt du. Ich bin gerne der Erste, der das tut. Hab' nen Ruf zu verlieren, weißt du“, plauderte er, als würde er einen alten Kumpel wiedertreffen, mit dem er seit Fohlentagen befreundet war.

In Statschkos Kopf ging es meist zu wie in einem Taubenschlag. Die Ideen schwirrten nur so umher und es war schwierig, eine von ihnen zu fassen zu bekommen und sich auf einen einzelnen Gedanken zu konzentrieren. Wollte er sich in einem Moment noch voller Enthusiasmus auf die Suche nach dem Trog-mit-Rädern-Ding begeben, fiel ihm im nächsten ein, dass er sich ja gar nicht vorgestellt hatte. „Ahorn! Freut mich, freut mich wirklich dich kennenzulernen“, stellte er nachdrücklich enthusiastisch fest. Er hatte nämlich das Gefühl, dass Ahorn noch immer sehr zurückhaltend war, und das war ja schade. „Und, was ist? Hilfst du mir bei der Suche? Du... hast doch Zeit, oder?“ Er legte den Kopf schief und bemühte sich, noch still stehen zu bleiben. Schließlich wollte er Ahorn nicht mit seinem Tatendrang verschrecken... er sah echt so aus, als könne er etwas mehr Spaß im Leben gebrauchen!

Statschko » 22.07.2020, 11:31 » Ich glaub, ich hab da was ins Rollen gebracht...

Ja, zum Glück war nichts passiert! Statschko war heilfroh, das hätte ihm schon richtig leid getan. Niemand mochte zerquetschtes Pferdemus. (Glaubte er, bei manchen Gestalten in seiner Herde war er sich nicht sicher. Maugrim. Maugrim mochte sicher Pferdemus!) Auch wenn seine Worte kalt und tonlos gewesen waren (wie konnte man sich so wenig darüber freuen, weiter am Leben zu sein? War das der Schock?), die Haltung des Schimmels entspannte sich sichtlich, und das... hieß sicher, dass er ihm vergeben hatte! Trotzdem verflog die Anspannung in der Luft nicht. Wie merkwürdig.
Statschko wusste, dass ihn das misstrauisch machen sollte, aber er war viel zu neugierig, um jetzt das Weite zu suchen. Außerdem – es schadete doch nie, mehr zu wissen, oder? Nicht, dass er einen Grund brauchte, um sich vor sich selbst zu rechtfertigen ... aber er hatte jetzt einen! Was man hatte, hatte man. „Was machst du hier?“ Statschko legte den Kopf schief. Hatte der Fremde sich genauso verlaufen wie er? Oder wusste er womöglich mehr über diesen Ort?

Er war auf der Suche nach Neuem hierher geraten, und das Trog-auf-Rädern-Ding hatte ihn wirklich begeistert. Ob es hier noch mehr so tolle Spielplätze gab? Das Ding war ja offenbar weg und, wie es schien, wollte es nicht wiederkommen. Statschko machte das ein wenig traurig. Vielleicht hatte es ja doch Gefühle und schämte sich jetzt für seinen Angriff? Sie mussten „– es suchen!“, blökte er, ohne weiter darüber nachzudenken, dass seinem Gegenüber ja komplett der Kontext fehlte. „Bist du dabei?“ Erwartungsvoll blickte er den Schimmel an und trippelte vor Ungeduld mit den Vorderhufen auf der Stelle. „OH!“ Er hielt inne, und für einen Moment (aber nur einen kurzen Augenblick) war alles an Statschkos Körper still. „Ich bin übrigens Statschko – schön, dich kennenzulernen!!“ Da hätte er doch fast die Begrüßung vergessen... wie unhöflich von ihm!!

Statschko » 20.07.2020, 11:28 » Ich glaub, ich hab da was ins Rollen gebracht...

Oh. Der Schimmel im EIngang schien sich deutlich weniger zu freuen als Trog-mit-Rädern-Ding, dass auf ihn zuraste. Ob die beiden sich kannten? Vielleicht hatten sie sich gestritten, das Ding hatte sich schmollend zurückgezogen und war bereit gewesen, sich wieder zu versöhnen... aber er hegte immer noch Groll? Statschkos Gedanken rasten kopflos in eine Richtung, und selbst er hatte das Gefühl, sich da gewaltig zu vergaloppieren. Immerhin war das immer noch ein lebloses Ding (und wenn nicht, hatte es eine echt bedenkliche Körpertemperatur, da sollte es sich mal drum kümmern, das konnte nicht gesund sein!), obwohl es wirklich faszinierend war, wie es seine ganz eigene Fortbewegungsweise hatte. Und schnell war es!

Statschko fragte sich, ob er den Schimmel mit seinem unfreiwilligem Angriff vertrieben hatte, und ob er nachsehen sollte, ob es ihm gut ging. Er spielte anderen ja gerne Streiche, aber es machte nur halb so viel Spaß, wenn der Streich ganz unbeabsichtigt war. Und wenn er die Reaktion nicht zu sehen bekam. Das nahm der Sache dann auch wirklich den letzten Funken Spaß! Nachdem er einen Moment darüber nachgedacht hatte, bewegte er sich langsam in Richtung des Höhleneingangs – bis er auch von der anderen Seite Hufgeräusche hörte und schließlich der Kopf des Schimmels in der Höhlenöffnung auftauchte. Der ziemlich wütende Kopf des Schimmels, mochte man sagen. Statschko war es gewohnt, dass anderen seine Scherze nicht gefielen, aber diesmal hatte er es ja wirklich nicht so gemeint! Das war vermutlich ein wirklich schlechter erster Eindruck, den er da hinterlassen hatte, oder?

Vorsichtshalber blieb er stehen. Sonst dachte der Schimmel noch, er wolle es Trog-mit-Rädern-Ding gleichtun und ihn angreifen... dabei war Statschko ja eine wirklich friedliche Natur! „Äh... hi!“, grüßte er den anderen nervös. Bestimmt konnten sie das klären, oder? „Also, äh... das war keine Absicht! Es hat sich einfach selbstständig gemacht, das hat es noch nie gemacht, ich... kann mir das echt nicht erklären! NIcht böse sein, okay?“ Er hatte das Gefühl, das Trog-mit-Rädern-Ding hier auch ein bisschen in Schutz nehmen zu müssen. Klar, so richtig gut kannte er das Ding selbst nicht, aber sonst bekam Ahorn ja direkt den falschen Eindruck. Bestimmt hatte weder er, noch das Gefährt es böse gemeint. Also, bei ihm wusste er das ja, er war ja schließlich er selbst, aber auch dem Ding wollte er sowas nicht unterstellen. Se hatten schließlich so nett zusammen gespielt! Statschko blickte dem Schimmel offen entgegen. Entwaffnende Freundlichkeit war seine Strategie.. bestimmt würde der sich gleich entspannen, niemand konnte ihm lange böse sein!

Statschko » 14.06.2020, 21:25 » Ich glaub, ich hab da was ins Rollen gebracht...

Ich glaub, ich hab da was ins Rollen gebracht...



Quietsch, quietsch. Vergnügt schob Statschko das kalte Trog-auf-Rädern-Ding umher. Er wusste nicht genau, was es machte, aber er fand es höchst unterhaltsam. Je nachdem, wie schnell man es umher schob, veränderte sich das Quietschen! Er konnte ein ganz laaaaaanges Quietschen machen, wenn er das Trog-auf-Rädern-Ding stetig, aber langsam bewegte, oder ein überraschtes, schrilles Quietschen, wenn er sich heftig dagegenwarf.

Statschko jedenfalls war überzeugt, dass dem Trog-mit-Rädern-Ding das Spiel genauso Spaß machte wie ihm. Schließlich kam es immer wieder zu ihm zurück, wenn er es angestupst hatte. Das musste er unbedingt Petar zeigen, wenn er zurück am Herdenplatz war! Zusammen konnten sie bestimmt herausfinden, was es mit dem merkwürdigen Ding auf sich hatte, da war er sich sicher. Der Braune hatte ja selbst von Zeit zu Zeit eine ganz brauchbare Idee. Vor allem aber, und da war Statschko sich sicher, konnte er in seiner Nähe viel besser denken, jawohl!

Statschko drückte erneut mit dem Kopf gegen das Trog-mit-Rädern-Ding und bewegte sich langsam, Schritt für Schritt, vorwärts. Irgendwann jedoch gab es ein Klonk und es ging nicht mehr weiter, egal wie sehr er drückte und schob und noch so sehr die Hufe in den Boden rammte (was nicht zu helfen schien, im Gegenteil, er hatte viel mehr das Gefühl, langsam wegzurutschen...)
Während er darüber nachdachte, ob er um den Wagen herum gehen sollte, um nachzusehen, was da war, nahm er auf einmal die Präsenz eines anderen Pferdes wahr. Statschko war es gewohnt, von Schleichern umgeben zu sein, schließlich gab es bei den Corvus Corax viele, die etwas zu verbergen hatten. Auch er konnte schleichen, aber wenn er es nicht gerade für einen Streich gebrauchen konnte, ließ er es lieber bleiben. Viel zu anstrengend. Wieso leise sein, wenn man auch laut sein konnte! Jedenfalls war er das Schleichen an sich gewohnt, aber hier hatte er erwartet, alleine zu sein. Statschko erschreckte sich also, hüpfte zur Seite und so kam der Stein ins Rollen (nun, viel mehr das Trog-mit-Rädern-Ding, in diesem Falle). Statschko wirbelte herum und verfolgte halb neugierig, halb bang, wie das Trog-mit-Rädern-Ding gemächlich in Richtung Höhleneingang ruckelte. Wenn er es sich näher überlegte, ruckelte es gar nicht mehr gemächlich. Nein, es wurde schneller und schneller, als würde es sich sehr freuen, den Schimmel wiederzusehen, der da im Höhleneingang stand. Statschko hatte trotzdem irgendwie ein schlechtes Gefühl. Das war schon ziemlich schnell. Ob das Ding wohl rechtzeitig stoppen würde?

Anfang: Das Höhlensystem

Statschko » 12.09.2019, 18:08 » Namensbewertung #3
Ich find den Namen toll :3

10 Punkte
Statschko » 12.09.2019, 01:18 » Hot or Not #7
... not.

Alles andere wäre ja auch komisch smilie
Statschko » 13.02.2019, 13:04 » Das Gebirge #2

Petar


Statschko wusste einfach nicht, was er mit der Situation anfangen sollte. Eben noch war er sich sicher gewesen, dass Petar von einer fremden Macht ergriffen sein musste, andererseits war sein Freund so unnachahmlich… Petar. Den konnte man eigentlich nicht faken. Und jetzt warf er sich auch noch vor ihm auf den Boden wie eine läufige Hündin. Er bezweifelte, dass einer von Faithless‘ Schergen sich so zur Witzfigur machen würde. Geschweige denn auf die Idee käme, das überhaupt zu tun. Nein, das musste ein Hirngespinst gewesen sein. Er wusste schließlich aus eigener Erfahrung, wie es sich anfühlte, wenn der Geist von einem Anderen eingenommen wurde: Man war nicht mehr man selbst. Also, äußerlich schon, das war ja der Clou an der Sache. Doch damals, als Farbenmeer in seinen Geist eingedrungen war, hatte er sich… kalt gefühlt. Und leer, desinteressiert. Ganz so, wie der Meister ihnen gegenüber auch immer gewirkt hatte. Für Statschko war es eine grausame Erfahrung gewesen, und er hatte fieberhaft nach einem Scherz gesucht, um die Situation aufzulockern. Doch bis auf „eine lustige Grimasse ziehen“ war ihm nichts eingefallen. Selbst das war ihm unangemessen vorgekommen. Es war, als hätte er vergessen gehabt, wie man Spaß hat. Es schüttelte ihm bei dem Gedanken daran.

„Petar?“ Der Angesprochene drehte sich glucksend zu ihm um, doch sprang der Funke einfach nicht auf den Fuchs über. Zu sehr saß ihm noch der Schock in den Gliedern, und er war weiterhin ratlos, warum ihr Sprüchlein nicht seine Wirkung entfaltete. „Sag mal, findest du es denn gar nicht merkwürdig, dass die Verwandlung nicht klappt?“, fragte er, zaghaft. Ja, es war ihm peinlich, hier der Stimmungstöter zu sein. Gar nicht seine Art. Aber er kam gerade einfach nicht aus seiner Haut heraus. Im übertragenen, aber, verdammt noch mal, auch im wortwörtlichen Sinne! Er wollte sich in die Lüfte schwingen, und Sturzflüge machen und die Welt mit seinem schiefen Rabensingen beglücken. Aber all das war ihm verwehrt, und er wusste nicht, wieso. „Hier gehen merkwürdige Dinge vor sich“, stellte er düster fest und blickte zu Petar. Nachdenken war nicht gerade ihre stärkste Disziplin, aber er konnte sich nicht vorstellen, dass es Petar nicht genauso wurmte wie ihn, weiterhin mit dem Erdboden verbunden sein zu müssen. „Denkst du, das hat etwas mit dem neuen Meister zu tun? Oder liegt es an… uns?“ Die letzten Worte waren schwer auszusprechen. Nicht nur, weil er es sich nicht vorstellen konnte. Nein, auch weil es so… ungeheuerlich klang. Und danach, als würde man dafür gut und gerne eine Tracht Prügel vom Meister bekommen können.
Statschko » 02.02.2019, 21:47 » NP: Ausbildungsplatz der Raben #1

Meister, Bitterblue & seine Brüder


Verflixt, wo war denn nur dieses Mondgesicht?! Vergeblich hatte Statschko nach dem Ruf des Meisters die gesamte Lichtung abgelaufen, doch nirgendwo hatte er seinen besten Freund finden können. Wie auf heißen Kohlen stand er jetzt in der Nähe des Schleichweges, der auf ihre geheime Lichtung führte. Es misshagte ihm, ohne Petar aufzubrechen. Mit ihm an der Seite war jede Strafe umso ertragbarer. Sie schafften es letztendlich doch immer, sich gegenseitig zum Lachen zu bringen und selbst wenn er Petar auf seine Kräuter-Trips begleitete, schafften sie es, diese Aufgabe mit Schabernack zu füllen – normalerweise erachtete Statschko das Kräutersammeln als absolut sterbenslangweilig.

Und wenn Petar doch schon dort ist...?, fragte er sich. Sein Bauchgefühl sagte ihm, dass es nicht stimmte. Dennoch, es konnte sein, schließlich führten nicht alle Wege auf die Lichtung über den Herdenplatz. Er seufzte. Leider hatte bisher keiner ihrer Meister mit ihnen geteilt, wie sie sich über Gedanken verständigen konnten. Auch Seelendieb nutzte diese Gabe nur zu eigenen Zwecken. Und Statschko befürchtete, dass er auch nicht vorhatte, sie in der nahen Zukunft mit ihnen zu teilen.

Einen letzten Blick ließ er über die Anwesenden schweifen – aber von dem Braunen weiterhin keine Spur. Glücklicherweise schienen alle Anderen aber auch beschäftigt, sodass er sich ungesehen ins Gebüsch schlagen konnte. Sie waren angehalten worden, die restlichen Herdenmitglieder nichts von ihrer Existenz zu offenbaren. Das Versteckspiel hätte Statschko unter anderen Umständen wohl Spaß gemacht, doch dies war kein Spiel, sondern voller Ernst. Das ruinierte leider die ganze Dynamik.

Mit diesem Gedanken trat Statschko auf die Lichtung der Raben. Seelendieb wartete schon auf ihn, genauso die kalte Stute, die gemeinsam mit dem neuen Meister aufgetaucht war. Diesmal war er unter den Ersten, die eintrafen, doch – sein Herz rutschte in die Hose – keine Spur von Petar. Lediglich Kito und der kleine, eifrige Lobosch waren schon da. Statschko nickte dem Meister zu und begrüßte die beiden anderen Raben mit einem leisen Brummeln.
Obwohl er sich selbst dafür scholt, war er gespannt, was Seelendieb für heute geplant hatte.
Statschko » 10.01.2019, 01:13 » [S] Corvus Corax • Raben & Mitglieder {WICHTIGE INFO!}
Sollte es einen Interessenten für Andrusch geben, hätte der mit Petar und Statschko auf jeden Fall direkt Anschluss, weil, ehrlichgesagt, habe ich ihn schon die ganze Zeit, die ich diesen Strohkopf hier schreibe, ziemlich vermisst. Außerdem könnte ein Dritter im Bunde den Anschein des vermeintlich schwulen Pärchens zerstreuen, den die beiden sich gerade erarbeiten.
Kurz: Wir brauchen ihn! XD
(Andrusch hatte bisher *schmacht* so ein tolles Friesenbild... Leider nicht mehr in der Galerie :/)


Außerdem wollte ich noch einmal darauf hinweisen, dass Statschko sich in seinem aufgabenlosen Gesellenleben sehr wohlfühlt. Meines Erachtens - ich denke, Seelendieb teilt meine Einstellung - etwas zu gut.

Dieser darf ihm also gerne - vielleicht im Rahmen des aktuellen Rabentreffens? - eine Aufgabe zuweisen. Wir alle wissen, dass es dabei mehr darum geht, Statschko etwas zu geben, dass er nicht kaputtmachen kann als dass dies wirklich einen wertvollen Beitrag zum Herdenleben leisten wird... aber das wird er mit Hingabe machen!

(Ich könnte ihn mir als Kräutersammler vorstellen, aber das wäre dann ja mit Petar zusammen und das führt am Ende nur dazu, dass sie die Kräuter rauchen und high werden, befürchte ich.)
Statschko » 10.01.2019, 00:40 » Hot or Not #7
Die Dame findet er schon hübsch, denke ich :3
Statschko » 01.12.2018, 14:05 » Beste Freunde #4
Statschko fände dieses kleine Wesen sicherlich sehr seltsam, ich könnte mir aber sehr gut vorstellen, dass er sich dann vornimmt, sie unbedingt einmal zum Lachen zu bringen smilie
Statschko » 02.11.2018, 20:46 » Beste Freunde #4
Nööö...
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