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Petar » 04.08.2019, 13:32 » NP: Ausbildungsplatz der Raben #1
Aufgeregt und viel zu schnellen Schrittes stolperte er durch das Gebüsch und schüttelte benommen seinen Kopf, um den Blick zu schärfen. Diese Kopfschmerzen! Seine Gesichtszüge strengten sich an, die Augen wurden zu Schlitzen. Ja, er war endlich richtig! Sein Blick wurde milder, als er drei verschwommene Bilder seiner Brüder wahrnahm. Den Meister nebst Leibwächter begrüßte der Rumtreiber mit einem stummen Nicken und reihte sich darauf – natürlich – neben Statschko ein, den Blick dem Meister zugewandt. Petar hoffte innigst nicht zu sehr rangenommen zu werden. Wusste gleichzeitig jedoch, dass ihm eben jener Wunsch wohl eher nicht in Erfüllung gehen würde.

Das Langhaar seines Hauptes stand in alle Richtungen ab, kleine Klümpchen Erde hafteten darin. Nicht einmal das kurze Schläfchen – was rückblickend doch nicht so kurz war, dabei wollte er nur ganz kurz inmitten der Hagebuttensträucher die Augen schließen – konnte ihn von diesen unsagbaren Kopfschmerzen befreien. Ob er sich in seinem Job überarbeitet hatte? Oder war es vielleicht schon eine leise Vorahnung gewesen auf das, was nun folgen würde? Wenn dieses Training ähnlich werden würde wie das letzte…dann konnte er heute direkt einpacken. Heute wäre wohl er das Leistungs-Schlusslicht der Brüder. Kaum etwas an ihm erinnerte heute an den normalen Petar. Kein übermütiges Dauergrinsen, keine freudig gespitzten Ohren, kein Wort. Schlaftrunken und leergefegt, so konnte der Braune seinen aktuellen Gemütszustand treffenderweise beschreiben.
Petar » 15.08.2017, 12:35 » Das Gebirge #2
nana come on Paula, befrei uns endlich aus der Löschzone! smilie 

 




Schäbiges zu Schäbigem



Mit einem wohlgefälligen breiten Grinsen hatte er bemerkt, wie der Ältere da stand nach seiner schau mal mein Knackepo-Aktion. Mit dick aufgeblasenen Bäckchen stand er da, schien fast zu platzen. Herrlich! Wie sehr Petar es liebte, wenn er den Alten aufs Korn nehmen konnte und ihn so sprachlos machte. So sprachlos, dass eben dieser sogar das Atmen zu vergessen schien. Tja aber selbst schuld, so hatte sein plötzliches Luft ablassen Petar ganz aus der Fassung gebracht, so dass er wie gesagt zu einer anderen Körperseite Luft abgelassen hatte.
Er registrierte laut Lachend, dass Statschko ebenso lautstark über ihn meckerte, doch sein Lachen war lauter und Statschkos gezetere erzielte durchaus nicht  den gewünschten Effekt. Doch oh je, wenn Blicke töten konnten, schien der Fuchs wohl zu denken. Aber hatte er denn gar nichts gelernt? »Ayayay, alter Freund. Was soll dieser Blick?«, fragte der Braune den Fuchs prustend, »Wenn du noch länger so grantig dreinschaust sprech ich nicht mehr mit dir. Du weißt doch, dass diese Grimassen runzlig und schlimme Falten machen!« 

Und kaum konnte man sich nach der zwischenzeitlich zerknirschten Episode versehen, schon hatte der Braune die Revanche direkt vor seiner Nase. Wortwörtlich. Sie beschlossen unisono nicht über sein heißes Tanzbein zu reden. Und auch das vorangegangene Mein-Po-dein-Po-Unterhaltungsprogramm würde nicht mehr zur Sprache kommen. Jedenfalls nicht so bald. Irgendwann, so war sich Petar sicher, würde es einer der beiden wieder zur Sprache bringen. Eines Tages würde sich die Gelegenheit mit Sicherheit ergeben dies doch noch einmal hervor zu kramen. Natürlich nur wenn sie unter sich waren.

Petar grinste erneut breit, nur um gleich darauf verwundert wenn nicht gar besorgt drein zu blicken. Hä? Hatte Statschko nun Alzheimer oder hatte er selbst nicht mehr alle Küken unter der Fittiche? »Du wiederholst dich, mein Freund«, begann er nach kurzem Zögern und grinste seine Unsicherheit einfach breit weg, »Deine Nachricht zum Aufbruch zu ehren eines Neujahrsfluges ist redundant« Selbst wenn Statschko dies nicht wenige Augenblicke zuvor gesagt hatte konnte man nun Petars Aussage so auslegen, dass Statschko dies jedes Jahr sagte. Vielleicht kamen dem Braunen auch daher diese Worte so bekannt vor. Dennoch war ihm, als hatte der Fuchs das kurz vorher – was bedeutete; während dieses Treffens – zu ihm gesagt hatte, ihn regelrecht damit begrüßt hatte. Aber gut, schreiben wir dem Alten mal nicht zu viel Demenz zu, vielleicht war der Junge einfach nur wahnsinnig und viel zu vertraut mit dem Sack, der vor ihm stand, sodass er genau wusste was er wollte. Oh je, das klang auf so vielen Wegen falsch.

Dass der Fuchs ihm den Spiegel vorhielt und vollkommen entrüstet über Petars entsetzte Frage war überging er gepflogen. Viel wichtiger war doch, dass hier etwas passierte. Und Überraschung – meine Damen und Herren! – es passierte nichts.
Was war nur los mit ihnen? Mit beiden? Der eine hustete sich die Seele aus dem Leib und der andere stand zunächst teilnahmslos und dann wie vom Donner gerührt da, als wolle er Petar exorzieren. Oder die Flucht ergreifen. Wahrscheinlich war wohl letzteres, aber wer wusste schon ob Statschko seinen treuen Kumpel nicht doch die Geister austreiben wollen würde. Sein Gesicht jedenfalls sprach Bände. Der Schock hing ihm zentimeterdick in sein langes Gesicht geschmiert.

Die Depression schlug jedenfalls in Petar um, als er den Blick des anderen sah. Weit riss er seine Augen auf. Jetzt würde er den alten Herren erst recht aufs Korn nehmen. Zunächst einmal antwortete er ihm nicht einmal auf seine Frage – wahrscheinlich war ihm das bereits einmal passiert, wenn er sich so darüber ausschwieg. Aber was hieß hier bitteschön schwabbeliges Heck? Und dazu noch dieses unverschämte Grinsen, das bei jedem anderen absolut schmierig ausgesehen hätte – tat es bei Statschko natürlich auch, aber man mochte ja seine Freunde wie sie waren, oder? Petar betrachtete indes sein Hinterteil und sagte nur: »Ja.« 

Dann umrundete er seinen Freund, schaute ihn an und dann wieder nicht. Dabei nickte er anerkennend. »Ah, Ja!«, stieß er erstaunt aus, die Lippen respektvoll geschürzt, betrachtete die Seite seines Freundes abschätzig, schritt weiter und betrachtete nun eingehend sein Profil. »Jaja.«, entfleuchte ihm das Wort und war mit einem leichten Kichern versetzt. Kopfschüttelnd stand er vor ihm. »Oh je. Äh. Ja.« 

Dann drehte der Braune auf seiner rechten Hinterhand und sang fröhlich vor sich hin. »Jajajajajajajaja … Ja ja! Jajajajajajajajajajajaa, jaja!« Gut möglich, dass er dabei ein Kinderlied nach dem anderen anstimmte. Und immer wieder beeindruckend, dass er in Pferdegestalt immerhin recht passabel singen konnte, wozu er in Rabengestalt nicht einmal ansatzweise imstande war. Mal ganz abgesehen davon, dass er sich auch nicht ansatzweise anstrengte einen Ton treffen zu wollen.

Theatralisch warf sich der Jüngere auf den Boden und wälzte sich wie eine rollige Katze, dabei drang ein ständiges „Jajaja“ aus seiner Kehle. Von unten her fing er Statschkos blick ein und in einem verwunderten Ton fragte er diesen: »Ja? Jajajaja?« Dann sprang er auch schon plötzlich auf und kehrte Statschko wieder seine Kehrseite zu. Dieses Mal jedoch mit deutlichem Abstand. Dann schwieg er. Innerlich kicherte das Kind in ihm jedoch bereits. Und wieder einmal war er froh, dass der Alte sie beide hier in diesen unbeobachteten Winkel geführt hatte – oder sich zumindest selbst hierhin verfrachtet hatte. Petar hatte die Augen zugekniffen und seine Wangen füllten sich von innen her mit Luft, die von dem verkniffenen Lachen herrührte.

Petar » 27.03.2017, 21:25 » Das Gebirge #2

Schäbiges zu Schäbigem




Mit einem wohlgefälligen breiten Grinsen hatte er bemerkt, wie der Ältere da stand nach seiner schau mal mein Knackepo-Aktion. Mit dick aufgeblasenen Bäckchen stand er da, schien fast zu platzen. Herrlich! Wie sehr Petar es liebte, wenn er den Alten aufs Korn nehmen konnte und ihn so sprachlos machte. So sprachlos, dass eben dieser sogar das Atmen zu vergessen schien. Tja aber selbst schuld, so hatte sein plötzliches Luft ablassen Petar ganz aus der Fassung gebracht, so dass er wie gesagt zu einer anderen Körperseite Luft abgelassen hatte.
Er registrierte laut Lachend, dass Statschko ebenso lautstark über ihn meckerte, doch sein Lachen war lauter und Statschkos gezetere erzielte durchaus nicht  den gewünschten Effekt. Doch oh je, wenn Blicke töten konnten, schien der Fuchs wohl zu denken. Aber hatte er denn gar nichts gelernt? »Ayayay, alter Freund. Was soll dieser Blick?«, fragte der Braune den Fuchs prustend, »Wenn du noch länger so grantig dreinschaust sprech ich nicht mehr mit dir. Du weißt doch, dass diese Grimassen runzlig und schlimme Falten machen!«

Und kaum konnte man sich nach der zwischenzeitlich zerknirschten Episode versehen, schon hatte der Braune die Revanche direkt vor seiner Nase. Wortwörtlich. Sie beschlossen unisono nicht über sein heißes Tanzbein zu reden. Und auch das vorangegangene Mein-Po-dein-Po-Unterhaltungsprogramm würde nicht mehr zur Sprache kommen. Jedenfalls nicht so bald. Irgendwann, so war sich Petar sicher, würde es einer der beiden wieder zur Sprache bringen. Eines Tages würde sich die Gelegenheit mit Sicherheit ergeben dies doch noch einmal hervor zu kramen. Natürlich nur wenn sie unter sich waren.

Petar grinste erneut breit, nur um gleich darauf verwundert wenn nicht gar besorgt drein zu blicken. Hä? Hatte Statschko nun Alzheimer oder hatte er selbst nicht mehr alle Küken unter der Fittiche? »Du wiederholst dich, mein Freund«, begann er nach kurzem Zögern und grinste seine Unsicherheit einfach breit weg, »Deine Nachricht zum Aufbruch zu ehren eines Neujahrsfluges ist redundant« Selbst wenn Statschko dies nicht wenige Augenblicke zuvor gesagt hatte konnte man nun Petars Aussage so auslegen, dass Statschko dies jedes Jahr sagte. Vielleicht kamen dem Braunen auch daher diese Worte so bekannt vor. Dennoch war ihm, als hatte der Fuchs das kurz vorher – was bedeutete; während dieses Treffens – zu ihm gesagt hatte, ihn regelrecht damit begrüßt hatte. Aber gut, schreiben wir dem Alten mal nicht zu viel Demenz zu, vielleicht war der Junge einfach nur wahnsinnig und viel zu vertraut mit dem Sack, der vor ihm stand, sodass er genau wusste was er wollte. Oh je, das klang auf so vielen Wegen falsch.

Dass der Fuchs ihm den Spiegel vorhielt und vollkommen entrüstet über Petars entsetzte Frage war überging er gepflogen. Viel wichtiger war doch, dass hier etwas passierte. Und Überraschung – meine Damen und Herren! – es passierte nichts.
Was war nur los mit ihnen? Mit beiden? Der eine hustete sich die Seele aus dem Leib und der andere stand zunächst teilnahmslos und dann wie vom Donner gerührt da, als wolle er Petar exorzieren. Oder die Flucht ergreifen. Wahrscheinlich war wohl letzteres, aber wer wusste schon ob Statschko seinen treuen Kumpel nicht doch die Geister austreiben wollen würde. Sein Gesicht jedenfalls sprach Bände. Der Schock hing ihm zentimeterdick in sein langes Gesicht geschmiert.

Die Depression schlug jedenfalls in Petar um, als er den Blick des anderen sah. Weit riss er seine Augen auf. Jetzt würde er den alten Herren erst recht aufs Korn nehmen. Zunächst einmal antwortete er ihm nicht einmal auf seine Frage – wahrscheinlich war ihm das bereits einmal passiert, wenn er sich so darüber ausschwieg. Aber was hieß hier bitteschön schwabbeliges Heck? Und dazu noch dieses unverschämte Grinsen, das bei jedem anderen absolut schmierig ausgesehen hätte – tat es bei Statschko natürlich auch, aber man mochte ja seine Freunde wie sie waren, oder? Petar betrachtete indes sein Hinterteil und sagte nur: »Ja.«

Dann umrundete er seinen Freund, schaute ihn an und dann wieder nicht. Dabei nickte er anerkennend. »Ah, Ja!«, stieß er erstaunt aus, die Lippen respektvoll geschürzt, betrachtete die Seite seines Freundes abschätzig, schritt weiter und betrachtete nun eingehend sein Profil. »Jaja.«, entfleuchte ihm das Wort und war mit einem leichten Kichern versetzt. Kopfschüttelnd stand er vor ihm. »Oh je. Äh. Ja.«

Dann drehte der Braune auf seiner rechten Hinterhand und sang fröhlich vor sich hin. »Jajajajajajajaja … Ja ja! Jajajajajajajajajajajaa, jaja!« Gut möglich, dass er dabei ein Kinderlied nach dem anderen anstimmte. Und immer wieder beeindruckend, dass er in Pferdegestalt immerhin recht passabel singen konnte, wozu er in Rabengestalt nicht einmal ansatzweise imstande war. Mal ganz abgesehen davon, dass er sich auch nicht ansatzweise anstrengte einen Ton treffen zu wollen.

Theatralisch warf sich der Jüngere auf den Boden und wälzte sich wie eine rollige Katze, dabei drang ein ständiges „Jajaja“ aus seiner Kehle. Von unten her fing er Statschkos blick ein und in einem verwunderten Ton fragte er diesen: »Ja? Jajajaja?« Dann sprang er auch schon plötzlich auf und kehrte Statschko wieder seine Kehrseite zu. Dieses Mal jedoch mit deutlichem Abstand. Dann schwieg er. Innerlich kicherte das Kind in ihm jedoch bereits. Und wieder einmal war er froh, dass der Alte sie beide hier in diesen unbeobachteten Winkel geführt hatte – oder sich zumindest selbst hierhin verfrachtet hatte. Petar hatte die Augen zugekniffen und seine Wangen füllten sich von innen her mit Luft, die von dem verkniffenen Lachen herrührte.
Petar » 07.01.2017, 01:17 » NP: Ausbildungsplatz der Raben #1

Meister, Rabenbrüder und die Dame



 

Der Meister antwortete mit einer Ankündigung, sie würden noch wenige Augenblicke auf seine – auf ihre – Mitbrüder warten. Das klang doch fast schon nett? Doch kaum hatte der braune Spaßvogel das gedacht, ruckten die schwarzen sichelförmigen Ohren des Meisters in seinen Nacken und Petar spürte die Wut des Meisters als sei es seine eigene. Der Meister betätigte sich erneut des Rabenrufs und ließ wieder alle spüren, wie sein Gemütszustand gerade war. Schmerzlich verzogen sich die Züge des braunen Raben, gequält kniff er die Augen zusammen. Oh je. Ihr Bastarde! Nun bewegt euch schon her, wenn euch euer Leben lieb und teuer ist! Dachte Petar unwillkürlich, obwohl ihn seine Brüder natürlich nicht hören konnten. Als er jedoch die Augen wieder öffnete trat Hanzo gemächlich herüber. Petar sah gerade noch, wie der Bulle wortlos ihren Meisterbegrüßte und dann den bereits anwesenden Rabenbrüdern einen raschen Blick und ein Nicken schenkte. Die Lippen des Braunen kräuselten sich zu einem freundlichen Lächeln, die Augen blitzten auf und er tat es diesem Bruder gleich und nickte zurück. Na seht ihr, Hanzo ist auch schon da! Feuerte er in Gedanken die anderen noch einmal an, obgleich es doch immer noch aussichtslos war, dass sie ihn hören konnten.
An die Seite des Meisters trat die graue Stute, die er immer wieder bemerkt hatte. Sie war unscheinbar und doch nicht. Zart und so stählern und durchschlagend wie die Spitze eines Pfeils. Petar war sich nicht einmal sicher, ob sie ihnen schon persönlich vorgestellt wurde, glaubte aber gehört zu haben, dass es sich bei der Stute um Bitterblue handele, Leibeigene des Meisters.
Und noch ehe er die Dame weiter betrachten konnte – die im Übrigen nie in einen entspannten Zustand zu verfallen schien; laufend wanderte ihr Blick umher und ihre Muskeln schienen nichts anderes zu kennen als Anspannung – erfüllte sich sein Wunsch. Sein Lieblingsbruder war endlich da. Und Petar bedachte ihn zunächst mit einem besorgten Blick. Der Arme pfiff ja regelrecht aus dem letzten Loch und wie er schon wieder aussah! Völlig durchnässt, triefend wie ein begossener Pudel und nach Luft pumpend kam er schlitternd neben Petar zum Halt. Angewidert betrachtete der Braune seine Seite, die Statschko gerade besprenkelt hatte. Seine Seite sah jetzt aus wie … ja, wie Statschko zwischen den Beinen, wenn er das mal so diskret bemerken durfte. Vermutlich war der Andere volles Rohr in eine Pfütze gesprungen oder hatte eine Schlammpackung aufgetragen, um immer fit im Schritt zu sein. Sehr leise und mit sich selbst ums überleben ringend begrüßte er Petar. Wie bitte? Altes Haus? Hat der denn noch alle? Statt ihm wie sonst lautstark zu antworten grinste Petar nur in Überbreite und schnappte spielerisch nach Statschkos fusseliger, am Hals klebender Mähne.
Aber sagt mal spinnt der denn jetzt völlig? Begrüßt der den Meister nicht einmal mehr sondern senkt nur den Kopf? Entsetzt schaute er seinen Freund an und schwankte zwischen einer Ermahnung, dass er den Meister gefälligst begrüßen sollte und einem einfachen Schweigen. Mit entrüstetem, seitlichem Blick stieß er ihn dann doch energisch mit der Schulter an und zuckte sogleich zurück. Er musste den Ausdruck des Ekels zurückhalten, immerhin war nun Statschkos Wasser-Schweiß-Gemisch auch in seinem eigenen Fell. Na Prost Mahlzeit!
Da er gut von dem Spinner neben ihm abgelenkt gewesen war hatte er verpasst, wie Bitterblue sie allesamt musterte und bemerkte nur noch, dass sie mit Seelendieb gesprochen hatte. Er musste nicht einmal ihre Worte hören um erahnen zu können um was es da gerade wohl ging. Ihr Blick sprach Bände und Seelendiebs weitere Worte an die Raben bestätigte Petar in seiner Vermutung. Ihr Leben war bisher ein Zuckerschlecken gewesen, doch von nun an würde ein anderer Wind herrschen. Blabla. Hatten das nicht auch schon die Meister vor ihm versprochen? Und was war daraus geworden? Doch dann kündigte er ihnen die erste Lektion an und Petar wurde heiß und kalt zugleich: sie würde endlich die Wandlung vollziehen können und es würde ihnen möglich werden zu fliegen. Weit oben, oberhalb der Baumwipfel würde er seine Kreise ziehen, Looping um Looping genießen. Aufgeregt und hoffnungsvoll schaute er zunächst den Meister an und schenkte dann Statschko unauffällig einen vielsagenden Seitenblick, ehe er wieder dem Meister seine volle, ungeteilte Aufmerksamkeit schenkte.
»Oh, das klingt toll!«, entfuhr es ihm schwärmerisch, ehe er sich selbst dafür gerne gescholten hätte. Durfte man diesem Meister überhaupt antworten wenn man nicht direkt dazu aufgefordert war? »Entschuldigung, ich bin nur so aufgeregt…«, murmelte er noch unverständlich, den Blick gesenkt und machte es sicherlich nicht besser, wenn es ihnen untersagt wäre mit dem Meister zu sprechen. Aber es stimmte, es kribbelte überall in ihm. Die Freude seine Brüder zu sehen war übermächtig und das Verlangen endlich wieder etwas zu lernen übermannte ihn vollkommen.
Petar » 20.11.2016, 22:19 » [S] Die Vergangenheit holt uns alle ein [aktuell: Tharynia, Graphite, Petar]
Petar war schon immer ein Spaßvogel und genau so kennen ihn auch seine Freunde. Er kam von einem Ort an dem man sich mit dem Geringsten begnügte und das war dann ausreichend: die damaligen Alten waren darauf bedacht, dass alles ernst von statten gehen soll. Wieso sollte man Ressourcen verschwenden? Ebenso ernsthaft ging es bei der Partnerwahl - der Auffassung der Alten nach - von statten. Nicht anders. 
Doch Petar machte seine Scherze, "vergeudete" beispielsweise Wasser - indem er sich hinter dichtem Schilf am See versteckte, Wasser in die Mundhöhle nahm und dieses dann mit Druck, wie bei einer Wasserpistole, auf die jüngeren Pferde (vorzugsweise Mädchen, die kreischen so schön... ) zwischen seine Lippen hinaus schoss. Oder er gab vor den Mädchen ganz romantisch Äpfel zu pflücken, aber diese aß er natürlich dann genüsslich selbst. Meist waren es harmlose Streiche, immerhin wollte er ja niemanden schaden. 

Gedacht hatte ich mir ursprünglich, dass Petar so zwei weitere männliche Kollegenkumpels hatte, mit denen er sehr viel Unsinn gemacht hat.
Insgeheim bewunderte man Petar für seine Einfälle - selbst wenn Petar sich nie als Alphatier sah; er sah sich als Clown, aber nie als Hauptakteur. Und so bemerkte er nie, dass er der insgeheime Anführer, der Star war - derjenige der meistens die Streiche begann und durchzog. Sein Kumpel hatte auch viel Blödsinn im Kopf aber war gehemmt das in der Spar-Gesellschaft durch zu führen & hatte evtl immer wieder Angst vor den Konsequenzen. 
Einer ist theoretisch über Kaczoreds War of Change abgedeckt - in wie weit da wer wen bewundert hat oder wer da dominanter war werd ich mal bei gelegenheit absprechen :3 

Wichtiger und damit volle Priorität genießt hierbei aber:
Das Mädchen.
Eines der Mädchen neckte Petar ganz besonders gerne, weil sie auf seine Späße abfuhr und als einzige der Damen sich sogar auch noch darüber freute. Manchmal durfte sie sogar das einzige Mädchen in dem Jungsgespann sein und den Schabernack mit betreiben. Eigentlich war sie schlimmer als die Jungs, unnachgiebiger - und Petar lobte sie. Und sie? Naja, sie war vermutlich schon seit der ersten Wasserspritzaktion von Petar angetan. Doch es blieb immer eine unerwiderte Schwärmerei.
Als Petar dann mit dem Meister fortzog wollte sie ihm hinterher - und auch Petar hatte keine Zeit/ konnte sich nicht von ihr verabschieden
sie dann: broken-hearted und denkt über ihn hinweg gekommen zu sein 
...aber wenn sie sich wieder treffen merkt sie, wie sehr er ihr gefehlt hat und wirbelt das wieder alles in ihr auf? ♥ (das arme mädel smilie )
...gesteht sie ihm die Liebe? 
...Was tut sie, um das Loch in ihrem Herzen zu stopfen, das aussieht wie Petar? 
Petar » 19.11.2016, 14:11 » November 2016
dies ist eine Postbenachrichtigung, die nur den Zweck verfolgt die liebe Paula zu necken. 


TROLOLOLOLOL! smilie 

Aber wenigstens hast du hiermit einen Direktlink zum chat bekommen. Bitteschön! smilie 
Petar » 19.11.2016, 10:26 » Fragen an die Charaktere
Wie könnte iiich denn jemanden auf die Nerven gehen? Das ist mir ja völlig unverständlich! *smirk* 


Welcher ist dein größter Tick? 
Petar » 14.11.2016, 18:24 » Fragen an die Charaktere
Ja! Aber das kann ich hier nicht sagen, weil der Sack da drüben steht und breit grinsend seine Lauscher auf mich gerichtet hat.



Wovor ekelst du dich am meisten? 
Petar » 05.11.2016, 23:05 » War of Change
Und gerade wenn WOC humorvoll ist, müsste er sich sehr gut mit Petar verstehen. Das ist der Quatschkopf schlechthin smilie 
 - vielleicht kennen sie sich sogar aus der Zeit, bevor Petar ein Rabe wurde? 
[da fällt mir auf sein Gesuch wollte ich noch schreiben *denkerpose*]
Petar » 02.11.2016, 17:41 » Hanzo - Geselle/Rabe
Grundsätzlich kann ich dich gut leiden und ich schätze dich sehr, Hanzo! Allerdings hast bestimmt auch du gemerkt, dass wir (bisher) nicht die dicksten Freunde sind. Du bist einer der stilleren Mitbrüder und ich bin ein Clown. Jaja, manchmal auch ein bisschen zu aufmerksamkeitsgeil. Eigentlich könnten wir gerade deshalb gut zusammenpassen; ich quatsche, du lauscht - und Gegensätze ziehen sich doch an, eeh? 
Aber eines ist klar: Du bist einer meiner Rabenbrüder, uns verbindet das Schicksal und ich werde dir helfen, wo ich kann! 
Petar » 02.11.2016, 12:17 » Kubo
Wie man bestimmt in dem einen Post beim Rabentraining mitbekommen hat, kann Petar Kubo richtig gut leiden. (Andernfalls wäre sicherlich nicht besorgt über Kubos aktuellen Gemütszustand.) 


 aber sie werden sich halt einfach nicht die Hufe lackieren und tratschen, sonst wird Petar eifersüchtig. 


Und die Eifersucht gilt sicherlich auch andersrum. Ich mein ja nur. Petar & Statschko das ist Bruderliebe... und da kommt Kubo leider nicht ran. Es sei denn er würde sich auch zu so einem Spaßvogel entwickeln. DANN wäre die PS-Bruderschaftsliebe ein wenig in Gefahr smilie 
Petar » 30.10.2016, 21:37 » Das Gebirge #2

Statschko, Sie haben Post! 


 

Statschko gab ihm prompt eine andere Spitze zurück. Petar zog daraufhin eine Schnute, zog dabei die Oberlippe hoch und eine Augenbraue herunter und drehte sich prompt um. Während dieser galanten Pirouette sagte er: »Ja, meine ich. « Dann hoppelte er auch schon rückwärts mit seinem Hintern zu Statschkos Vorderseite und schon - ohne, dass dieser auch nur die geringste Chance hatte auszuweichen - drückte Petar ihm seinen wohlgeformten Poppes mitten ins Gesicht. »Na, das siehst du doch jetzt auch oder? - oder, ah pardon. Fühlst du es? Ooooh, ja. Du fühlst es! «, neckte er ihn, schaute ihn über seine Schulter hinweg an und wackelte dabei mit seinem Hintern an Statschkos Nase herum. Dann gackerte er kindisch rum und wandte ihm wieder seine Front zu. »Und was sagst du jetzt, wo du es dir näher betrachten konntest? «, fragte er keck und grinste so breit, dass sich seine Mundwinkel bald treffen müssten. Sein herrliches Heck als ein einfaches "es" abzustempeln war ja eigentlich nicht mal ansatzweise Ehrung genug. Aber was Solls?Er hatte sich gerade noch zusammenreißen können, seine natürliche Magie nicht direkt vor Statschkos Nase heraus zu lassen, doch jetzt entfuhr sie ihm doch. Laut knatternd. »Upsi! «, rief er gespielt erschrocken, »Nicht aus zu malen, was dir alles an Haaren ausgefallen wäre, wenn dich meine Magie getroffen hätte! «
Dann wurde er doch noch gefragt, was mit Kubo und Merten sei. Angestrengt versuchte er sich zu erinnern was mit ihnen war, aber er kam einfach nicht darauf. Hatten sie es ihm etwa gar nicht erst gesagt? Fieberhaft überlegte er, aber er erinnerte sich nicht einmal mehr an irgendein Gespräch. »Ich kann es dir gar nicht richtig beantworten...«, brachte er dann unbefriedigt hervor, »...Merten ist seit Michaels Tod sowieso eher schweigsam und in sich gekehrt. Aber Kubo...« Je fieberhafter er versuchte sich an das Treffen zu erinnern, desto mehr zweifelte er daran, dass dieses Treffen tatsächlich stattgefunden hatte. Hatte er etwa nur geträumt oder war das Treffen doch schon viel länger her gewesen als es eigentlich sein sollte? »Ich weiß nicht. Mir ist grade so als hätte man meine Erinnerungen verdreht. Nachher hat das noch mit dem neuen Meister zu tun! Am besten du versteckst dich nicht vor ihnen, sondern triffst sie einfach selbst! «, scherzte er ein wenig halbherzig und wehrte so schnell weitere Fragen ab. Jetzt war sich Petar echt unsicher, dabei war es ihm doch tatsächlich so gewesen, als habe er sie gerade erst getroffen. Aber wie er seine Erinnerungen auch zu schütteln wagte, nichts kam heraus.

Wie bitte? Ultraknackig? Jetzt hatte der andere Rabe aber völlig den Vogel abgeschossen! Aber noch bevor er ihm das sagen konnte, war es nun an Statschko sich umzudrehen und sein Hinterteil von Petar begutachten zu lassen. Petar fing an breit zu schmunzeln und als der verrückte Fuchs auch noch seinen Schweif beiseite lag entbrannte dies in einem akustischen Inferno von Gelächter. »Oha. Ja, ja. Also jetzt sehe ich dass auch, etwas zu flach für meinen Geschmack, aber durchaus gut trainiert und er passt perfekt zu deinen Proportionen! Das Training mit uns Rabenbrüdern hast du eindeutig nicht mehr nötig! «, prustete er und verdrückte sogar eine kleine Lachträne. Und genau dann bekam er von dem Fuchsigen eins mit dem Schweif übergebraten. Natürlich traf ihn eine Strähne direkt am geöffneten Auge. »Aah, verdammt! Das brennt! Auauauau! «, entfuhr es ihm und wie ein irischer Stepptänzer hüpfte er von einem Huf auf den anderen, »STATSCHKO! AAH! Verdammt! Dieser Schmerz! Was versteckst du in deinem Langhaar? Etwa kleine Steinchen? Benutzt du deinen Schweif als Morgenstern? Kannst du nicht mehr zaubern oder was?« Und aus Freudentränen wurden binnen weniger Sekunden Tränen, die den Schmerz wegspülen und das Auge heilen wollten. Aber Petar war keine wirkliche Heulsuse, auch wenn er nachdem er seinen kleinen Stepptanz beendet hatte so aussah. Das getroffene Auge gerötet, das Fell entlang seiner Ganasche etwas durchnässt. Fehlte nur noch, dass Statschko gleich anfing zu singen "Sag mal weinst du oder ist das der Regen?"
Aber irgendwie wurde die Situation dann doch noch einmal seltsam. Petar wollte von dem anderen Bruder doch nur wissen, was er so erlebt hatte und dieser antwortete ihm, dass nichts sei und dann erwähnte er noch die Vögel und den Wind. Hä? So war seine Frage doch nun auch nicht gemeint. Aber gut. Ganz offensichtlich war der Herr nicht in Plauderlaune oder Petar hatte die Frage einfach nur unglücklich ausgedrückt. Trotzdem betrachtete er seinen Freund skeptisch. Wenn er so schnell abwinkte, war da vielleicht doch etwas im Busch? Aber nur gut, dass er nicht nachhaken würde. Früher oder später würde sicherlich der Meister seine Schüler wieder rufen und sie befragen, was sie voneinander wussten. Eigentlich interessierte ihn doch sowieso nur, ob ihm alle treu ergeben waren. Je weniger Petar wusste, desto geringer auch die Chance einen seiner Brüder zu verraten. Dabei würde er dem einen oder anderen Bruder sein Leben anvertrauen. Er betrachtete nun Statschko wieder schelmisch aus dem Augenwinkel.

Petars Vorfreude auf den eigenen Vogelgesang traf bei Statschko eindeutig auf offene Ohren und sie multiplizierte sich direkt mit seiner, wurde wieder zu Petar zurückreflektiert, sodass die beiden sich in ihrer Freude gegenseitig hoch zu schaukeln schienen. Eine Endlosschleife, eine Achterbahnfahrt ausschließlich bestehend aus Hochgefühlen. »Ich WUSSTE einfach, dass wir das auf gar keinen Fall bringen können und auch, dass dieser Vorschlag so verwerflich ist, dass du einfach dagegen sein musst! «, sagte er euphorisch - das Grinsen wurde nur noch breiter, die Augen sprühten strahlende Funken. Als Petar begonnen hatte den Drudenfuß auf den Untergrund zu malen, war dies ein unausgesprochenes, aber durchaus hellauf begeistertes: "Na dann wollen wir mal das Verwerfliche tun!"
Der Spruch ging ihm immer leicht von den Lippen, aber irgendwie musste er einfach immer dann aufs heftigste gähnen, wenn er die Mitte des Wandlungssatzes erreicht hatte. Und auch Statschko schien einfach kein Glück zu haben, allerdings meinte er wohl, dass er sich versprochen habe. Wobei in eben diesem Moment ein Rabe neben den Pferden sich in die Lüfte empor hob. Entsetzen breitete sich auf den langen Gesichtern aus, die eigentlich jetzt Schnäbel tragen sollten. »Wie, DU hast dich versprochen? Kannst wohl doch nicht mehr zaubern? «, fragte er. Und um seinen Freund zu helfen sagte er ihm den Spruch noch einmal auf. Wieder und wieder. Aber ständig das gleiche Spiel. Mal gähnte er, dann musste er niesen und zu guter Letzt wurde er von einem Husten so heftig durchgeschüttelt, dass man fast schon meinen konnte, Petar leide unter Asthma. Er stemmte seine Vorderhufe etwa schulterbreit fest in den Boden und senkte den Kopf. Dann pumpte er gierig die Luft in seine Lungenflügel. Was zum Henker passiert hier gerade? Das war ihm ja noch nie passiert!
Reumütig schaut er zu Statschko hoch. »Ist dir so etwas schon einmal passiert? «, fragte er ihn und bereitete sich schon vor keine Antwort darauf zu bekommen ob er schon einmal den Spruch vergessen habe. Bestimmt würde er ihn wegen des Hustenanfalls veralbern. Aber Petar war im Moment ausnahmsweise leider nicht  danach zu mute. Er wollte fliegen, verdammt nochmal! Viel zu lange klebten ihm seine Flügel an den Seiten und waren unentfaltet geblieben. Aber allem voran: er wollte mit Statschko fliegen. Aber jetzt zweifelte er eher selbst daran jemals das Zaubern gelernt zu haben und das deprimierte ihn. Was war da los? 
Petar » 23.06.2016, 19:19 » NP: Ausbildungsplatz der Raben #1

Unser Meister und meine Rabenbrüder


Der Braune Rabe hatte seine zwei Brüder neugierig betrachtet und gespannt auf ihre Antwort gewartet, welche Sprüche sie noch kannten und wie sie am besten während ihres Trainings verfahren wollten. Immerhin sollte es nur ein Training sein, kein ernsthaftes Kampfszenario. Zumindest fürs Erste. Jeder sollte die gleiche Chance haben sich auf die Angriffe der anderen vor zu bereiten. Petar wollte seine Brüder schließlich nicht während dieses Trainings ernsthaft verletzen. Eigentlich wollte er ihnen gar nicht schaden, ihnen niemals weh tun. Nicht wenn man es vermeiden konnte und das konnte man unter aktuellen Umständen definitiv. Sein Blick glitt von ihren Gesichtern ab, hinunter zu dem Drudenfuß der zwischen ihnen auf der Erde durch sein eigenen Huf gezeichnet lag. Sie mussten diese Imperfektion doch sehen können! Unsicher kaute Petar auf seiner Unterlippe herum und schaute erst erschrocken wieder auf, als eine ihm noch unbekannte Stimme im Kopf herum schlich. Nein, stopp. Sie schlich nicht, sie donnerte, war kräftig und ließ nicht an der Dominanz ihres Besitzers zweifeln. Dann sah er ihn, den Neuen. Bemerkte, wie sich Merten von ihnen - Kubo und Petar - entfernte und auf den neuen Meister zuging. Dieser hingegen nickte ihnen nur zu. Ja, gehört hatten sie es wohl. Zumindest Petar hatte es gehört - klar und deutlich. Und er wollte es sich nicht ausmalen, welche Folgen der mögliche Ungehorsam seiner Brüder mit sich bringen würde. Unwillkürlich dachte der braune Hengst an die Spaßvögel. Andrusch und Statschko, ganz besonders aber an Statschko. Oh bitte, komm so schnell du kannst! 
Dann bewegte sich auch Petar auf den Meister zu und verbeugte sich kurz. »Meister!«, mehr Worte brauchte es nicht. Er war der Boss, auch wenn er diesen Meister noch nicht kannte. Aber er würde wohl kaum milder sein als seine Vorgänger. Nein, wenn sein Charakter zu seiner Stimme passte, dann mussten alle Brüder in nächster Zeit aufeinander aufpassen. Denn dann würde die nächste Zeit stechend, kraftvoll und unbarmherzig verlaufen. 

Es gab vieles, was Petar den Meister fragen wollte. Etwa so etwas, wie; "Wer genau bist du und woher kommst du? Warum gerade jetzt? Gibt es einen bestimmten Anlass zu trainieren? Was passiert mit denen, die nicht kommen? Was ist mit dem Wolf, Maugrim, passiert? Was ändert sich jetzt? Wen hat man zuletzt geopfert?" Verdammt, insbesondere vor der Antwort dieser letzten Frage fürchtete er sich. Doch er ahnte, dass ihm das sicherlich keine Pluspunkte einhandeln würde. Und so schluckte er seine Fragen schwer herunter, der Plapperhans blieb aber stumm und musterte den kräftigen Rappen, ehe er demütig zu Boden blickte und er nur noch hoffen konnte, dass möglichst viele Brüder ihre Zuckerärsche hier her bewegen würden. 
Petar » 19.06.2016, 09:15 » Wahrheit oder Pflicht → Charaktrr
Was ist dir gründlich misslungen und was bereust du am meisten in deinem Leben?
Petar » 30.05.2016, 18:04 » Wahrheit oder Pflicht → Charaktrr
Oh Statschko, wie kannst du nur einen Bruder soetwas fragen? Kein Wunder, dass Kubo ganz verschreckt in der Ecke steht und überlegt! Aber keine Sorge Bruder Kubo, ich eile dir zu Hilfe und nenne anstatt deiner meine Antwort.
Wenn ich wüsste, dass es einen Zweck hätte und er nicht des Meisters rechte Hand wäre... na ihr wisst schon. Lyschko
Wenn ich wüsste, dass es ihn retten würde und vom Schmerz und den Gedanken an Michael ablenken würde, dann wäre es ein anderer. Merten
Aber den einen kann ich nicht und den anderen will ich nicht verraten. Und ihr anderen seid mir genauso am Herzen. Ich nenne also - Petar! 



(Ich kürz mal die Prozedur um einen Post ein - sonst werden wir nie fertig smilie )

Wahrheit oder Pflicht?
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