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Kennocha » 18.10.2018, 14:32 » Grenzgebiet #1

Engelspfote



Trauer erfasste Kennocha, als sie auf die gebrochen wirkende GEstalt vor sich sah. Die weiße Fähe hatte sich aufgerichtet, wagte es jedoch nicht näher zu kommen. Alles in ihr sagte ihr, dass sie dem fremden Wolf helfen sollte und sie nicht aus dem Revier vertreiben sollte. Konnte eine der Herden so skrupellos sein? Oder war die fremde Fähe nur eine gute Schauspielerin, die alles tat, um an Informationen zu kommen?
Auch das wagte Kennocha nicht zu denken. Etwas an der Aura der Fremden ließ sie innehalten. Es war mehr ein Gefühl als gewissheit, doch sie vertraute darauf. 
Kennocha ließ sich nieder und betrachtete die Fremde, selbst liegend, den Kopf hoch erhoben. 
Ja, hier ist das Rudelgebiet der Fenrir Ano. Die Herden sind verstreut, aber auch hier gibt es mehrere im Stillreich. Bist du neu hier? Unsere Grenzen sind markiert und sollen Fremde warnen, wenn diese nicht nach Schutz suchen. 
Ich bin Kennocha, die aktuelle Leiterin des Rudels. Ich kümmere mich in der Abwesenheit meines Ziehsohns Ruari um das Rudel. Mit wem habe ich das Vergnügen?

Sie versuchte alles, um die Unsicherheit der fremden Wölfin zu verringern. Die gestotterten Worte machten ihr klar, dass sie auch noch einen weiten Weg vor sich haben würde.
Es steht dir frei zu gehen. Doch hier an der Grenze ist es noch nicht gefährlich. Du kannst auch gerne hier ausruhen und uns danach verlassen. Oder dich uns anschließen. 
Eine zweite Chance. Das wollte sie geben. Jeder hatte sie verdient, deswegen war es ihr auch besonders wichtig. 
 
Kennocha » 09.10.2018, 14:32 » Grenzgebiet #1
Alles gut


Engelspfote



Kennocha betrachtete voller Trauer die Situation des Rudels. Es ging immer weiter bergab. Das Rudelgebiet war beinahe ausgestorben und bot ihr kaum mehr den Trost, den sie anfangs noch gefunden hatte.
Ruari war nun beinahe erwachsen und hatte sich selbst auf den Weg gemacht. Ob er wieder kam, konnte Kennocha nicht sagen, doch sie hatte ihr bestes gegeben und war dem jungen Hund eine möglichst gute Familie gewesen. 
Nur wenige Tiere waren gerade auf Rudelgebiet. Entspannt beobachtete sie die Umgebung und sah einen hellen Ball auf sie zu kommen. Kurz darauf erkannte sie die Staturen eines Wolfes. Ihr war gar nicht bewusst gewesen, dass sie sich angespannt hatte. Aufmerksam wartete sie darauf, dass das Tier näher kam. Der Geruch einer Fähe stieg ihr in die Nase, als sie die Witterung aufnahm. Die Haltung verwirrte Kennocha ein wenig. Sie war nicht aggressiv, trotzdem wurde sie nicht langsamer, als sie immer mehr ans Rudelgebiet herankam und es irgendwann auch betrat. Es war noch ein Stück bis zum eigentlichen Platz, also richtete sich Kennocha auf und stellte sich dem Eindringling in den Weg. Ein deutliches Knurren entwich ihr, wollte sie doch die Aufmerksamkeit der Fremden auf sich lenken. 
Kurz darauf hielt sie tatsächlich inne. wie erstarrt stand sie da, jeder Muskel im Körper angespannt. Kennocha beruhigte sich etwas. Das Knurren der fremden Fähe war voller Unsicherheit. Hoch erhobenen Hauptes blieb sie stehen, die Rute nach oben gerichtet. Ihre Nackenhaare waren nur minimal aufgestellt. Mehr brauchte es nicht, um die Fremde in die Knie zu zwingen. Wie ein Häufchen Elend lag sie da. Wieder einmal musste sie sich fragen, wie viel grausamkeit dieser Wolf bereits erlebt haben mochte. 
Ihre nächsten Worte versuchte sie mit Bedacht zu wählen. Ihre Nase verriet ihr, dass dieser Wolf nach keiner der Herden roch. Doch war ihre Absicht wirklich unschuldig oder versuchte sie die Chance und Abwesenheit von Ruari zu nutzen, um Kennocha anzugreifen? 
Guten Tag. Was suchst du auf dem Rudelgebiet er Fenrir Ano?
Sie hielt ihre Stimme möglichst neutral. Schwäche war etwas, das sie sich nicht leisten konnte. Trotzdem würde sie nicht unhöflich sein, wenn ihr Gegenüber nicht damit begann. 
Hoch erhoben wartete sie auf die Antwort der fremden Fähe. Kennochas Ohren waren gespitzt, doch außerhalb der Rudelmitglieder und der hellen Fähe, war nichts zu hören. 
 
Kennocha » 06.02.2017, 19:06 » Traumpartner Hund/Wolf
Unheimlich
Kennocha » 06.02.2017, 13:06 » Traumpartner Hund/Wolf
Nein
Kennocha » 27.11.2016, 00:58 » Amelie
Gerade wollte sich Kennocha auf den Weg machen. Sie musste irgendwas tun, konnte nicht zusehen, wie das Rudel durch den Krieg zerfallen würde.
Sie sah den Eindringling schon von weitem, als sie sich dem Tier zuwandte. Erstens musste sie es abfangen, ehe es zu tief in das Rudelgebiet eindrang, andererseits war sie neugierig auf die Geschichte des dunklen Wolfes. So wie sie es immer war.
Mit hoch erhobenem Kopf und Schwanz trabte sie, ohne Aggresion in ihrer Haltung auf den Fremden wolf zu. Der Geruch, den sie beim näherkommen aufnahm, deutete auf eine Fähe hin.
Hallo. Suchst du etwas bestimmtes hier? Vielleicht kann ich helfen.
Sie blieb ruhig und höflich. Auf Abstand stand sie da. Ihre Miene war offen und freundlich, doch auch Kennocha machte nicht den Fehler, Gefahren zu ignorieren. Doch sie würde niemanden verurteilen.



Sorry... wurde nicht angezeigt....
Kennocha » 19.06.2016, 18:31 » kuntergraudunkelbunt
kannst du mir für sie was neues basteln bitte smilie
Kennocha » 18.06.2016, 21:39 » Rudelplatz FA #1

Garou, Admir und myself



Sie bekam mit, dass sich ihr Ratgeber mit dem Fremden Rüden nicht sonderlich zu verstehen schien. EInerseits konnte sie dies nachvollziehen, doch im Endeffekt war sie nur bekümmert. Sie konnte Garou nicht zwingen. Sie jedoch wollte Admir, gerade wenn er sich nach einem Rudel sehnte, nicht abweisen. Pferde würden niemals ein Rudel ersetzen konnte. Schwer genug, dass es Hunde und Wölfe gab, die allein von ihrer Art schon ganz anders waren. Aber mit den großen Huftieren zusammen. Sie schüttelte den Kopf. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass sie mit ihnen auf Dauer zusammen leben konnte.
Doch es war nicht ihre Entscheidung, wie sie wohl wusste.

Selbstverständlich nickte sie bei den Worten des Grauen.  Ihr seid als Wolf jederzeit herzlich willkommen, gerade wenn es nicht in offizieller Mission ist und Ihr einfach nur Gesellschaft nach Euresgleichen sucht. Es ist selbstverständlich. WIe Ihr sagtet. Wir sind nicht im Krieg, ich sehe also keinen Grund, wenn Ihr zu uns kommt. Doch ich vertraue in diesem Fall auf Ihre Diskretion. Dinge, die in diesem Zuge in Erfahrung geraten, sollten nicht im Allgemeinen Umlauf sein.
Streng sah sie den Rüden an. Die Sicherheit der Fenrir Ano ging ihr über alles.


Sie verbrachten einige Zeit zusammen und es wurde ein noch entspannter Plausch. Doch je mehr Zeit verging, desto klarer wurde ihr, dass sie sich nun wieder ihrer Aufgabe zu widmen hatte.
Admir verabschiedete sich und sie nickte auch Garou zum Abschied. Alles wichtige war gesagt und sie wollte nun im Revier des Rudels nach dem rechten sehen.
Doch alles war ruhig. Hierhar war der Krieg noch nicht gekommen.
Sie nahm auf einem hohen Felsen Platz und besah sich das Rudel, das verstreut im Revier herums streife. Sie waren noch nicht viele. Umso wichtiger war es, dass Garou erfolgreich war.
Endlich konnte sie etwas entspannen und den Dingen ihren Lauf lassen.


 
Kennocha » 07.03.2016, 23:28 » Rudelplatz FA #1

Garou und Amdir



 

Kennocha spürte, das irgendwas nicht stimmen konnte. Noch konnte sie keine Pfote darauf legen, was genau es war, aber war es genug, um es anzusprechen? Garou war ihr inzwischen zu einem treuen Berater geworden und sie schätzte ihn sein. Umso beunruhigender war dafür die Aussicht, all das Ruari mitzuteilen. Der Junge war noch unbedarft in so vielen Dingen und starrköpfig, auch wenn die Fähe alles tat um ihn zu unterstützen. Lang konnte und wollte sie ihn nicht mehr auf diese Weise hintergehen. Bis dahin blieb noch immer das Problem, dass sie viel zu wenige Mitglieder waren. Doch mehr als die vorhandenen Mitglieder loszuschicken, blieb ihr nicht. Wenn der Krieg wirklich losbrach, würde ihnen aber vermutlich selbst das nicht helfen, wenn sie wirklich hineingezogen wurden. Die Helle hoffte wirklich, dass es niemals dazu kommen würde, dass die Fenrir Ano in diese Schlacht gestoßen wurden, doch wenn, gab es keine brauchbare Möglichkeit oder Alternative. Nun blieb nur noch offen, was Garou erreichen würde.
Das ist gut. Niemandem ist geholfen, wenn jetzt jemand ausfällt, solange wir nichts genaueres wissen. Vor allem, ob irgendjemand uns als Ziel sieht. So ungern ich das auch sage, solang das Rudel nicht in den Krieg gezogen wird, sollten wir uns auch nicht einmischen.
Sie hasste es und es widerstrebte ihr, aber das Rudel ging über die Herden, die auf die eine oder andere Weise gerade begannen den Krieg zu schüren.

Geduldig wartete sie darauf, dass der Diplomat sich ihrer kleinen Gruppe anschloss. Dass Garou nicht gerade glücklich darüber war, sah man ihm an. Irgendwo im hinteren Teil ihres Gehirns begann sie sich zu fragen, ob der Dunkle wirklich nur so selbstlos war, oder nicht deutlich mehr innerhalb des Rudels anstrebte, als ihm zustand. Aber darüber wollte sie jetzt nicht nachdenken.

Als Amdir bei ihnen ankam, nickte sie dem Wolf freundlich zu. Amdir, was treibt dich in unser Gebiet? Ich hatte nicht damit gerechnet, dich so bald wieder zu sehen. Freundlich sah sie ihn an. Doch auch die Neugier schlich sich in ihre Züge. Nicht das sie etwas gegen den Wolf hatte, doch das letzte Gespräch verlief eher schwierig. Das er nun wieder kam, um sie erneut von den Ideen der Alacres Pacem zu überzeugen, glaubte und hoffte sie nicht.
Kennocha » 09.11.2015, 15:07 » Wie sprecht ihr den Namen aus?
xex-ania
Kennocha » 08.11.2015, 21:09 » Beste Freunde #3
smilie
Kennocha » 07.11.2015, 20:06 » Beste Freunde #2
smilie
Kennocha » 05.11.2015, 09:34 » Traumpartner Hund/Wolf
irgenwie schwierig, aber kann sein
Kennocha » 03.11.2015, 21:18 » Rudelplatz FA #1

Garou&Amdír



Immer mehr spürte die Fähe die Müdigkeit, die ihre Glieder befiel. Es war weniger die körperliche Müdigkeit, auch wenn sie gerade feststellte, dass sie bereits wieder einige Zeit auf war ohne wirklich ausreichend geschlafen zu haben, es war ehr die Psyche die unter all dem Druck und den Sorgen litt.
Noch kam es nicht zum Äußersten. Noch waren sie sicher. Doch wer konnte ihr garantieren, dass sie das auch waren wenn der Krieg los brach. Natürlich wusste sie, wie wichtig sie war. Sie wusste das sie ihm nicht würden entkommen können, egal wie sehr sie es sich auch wünschte. Sie kamen nicht umhin sich Verbündete zu suchen. Nur wen konnten sie wählen?
Wer schickte das kleine Rudel nicht in den Tod, um seine eigenen Mitglieder zu retten?
So sehr wünschte sie sich, dass der Krieg würde verhindert werden können. Es wäre so viel besser, so viel einfacher. Leider war es Wunschdenken, denn sie beide wussten, dass es immer jemanden geben würde der nach mehr Macht strebte.
Eine Welt ohne diese Wesen war unmöglich. Es würde sie immer geben, denn es lag in den Herzen eines jeden. Nur nicht jeder strebte aktiv danach. Nicht jeder gab diesem Drang nach, gab es doch so viel wichtigeres.
Traurig lächelte sie Garou an. Mein Freund, bitte Ruhe auch dazwischen. Auch wenn wir uns wünschen, dass es mit einem Pfotenschlag geregelt ist, es wird Zeit brauchen. Zeit und auch all unsere Energie. Ich brauche dich lebend und bei Kräften, und nicht geschwächt von dem Wahnsinn, alles auf deine Schultern zu laden.
Über den zweiten Teil schwieg sie. Ja, Lachen war etwas das sie sich als Stellvertreterin einfach nicht leisten konnte, nicht in Zeiten des Krieges.
Wie viel sie dem Grauen aufhalste. Es kam ihr einfach zu viel vor, sollte doch sie sich darum kümmern. Es war ihre Aufgabe, und doch nahm Garou alles freiwillig auf sich. Kurz keimte die Frage in ihr auf, was er damit bezweckte. Doch Misstrauen konnte sie sich nicht leisten. Nicht bei Garou, der als Berater und Kämpfer viel zu wichtig für das Rudel war. Es durfte einfach nicht sein. Sie vertraute ihm.
Zustimmtend nickte sie, hoffte, dass die verbliebene Mitglieder es vielleicht schafften neue Mitgleider zu finden, die das Rudel jede für sich mit ihren Talent stärken würden.
Grübelnd dachte sie über seine Worte nach. Natürlich wäre es gut, doch war es realistisch? Nicht nur Ruari stand diesem Vorhaben kritisch im Weg, doch darüber wollte sie nicht sprechen. Sie würde mit ihrem Ziehsohn noch ein ernsthaftes Gespräch führen müssen.
Ob drei Gruppen allein es schaffen werden die beiden starken Herden von einem Kampf abzuhalten? Ich wage es leider zu bezweifeln. Wir anderen sind mehr oder weniger alle Neutral, soweit ich mich entsinne. Wir sind alle keine Krieger wie die beiden Kriegführenden. Ich würde es mir wünschen. Doch ich erwarte nicht, dass wir damit dem Krieg verhindern können. Es kann uns nur die Chance geben zu überleben.
Langsam ließ sie ihren Blick über das verbliebene Rudel schweifen. Erst als Garou sie darauf hinwies, folgrte sie dem Blick des Rüden.
Sie erkannte den Wolf am Rande des Gebietes wieder.
Sehr genau beobachtete sie die Bewegungen des Rüden, auch wenn sie nicht glaubte, dass er in bösen Absichten kam. Doch war es gar nicht lange her, dass er sie verlassen hatte um mit den anderen zu sprechen. Das er nun hier war konnte alles bedeuten.
Ja. Was er wohl hier zu tun hat? vielleicht hat er uns was zu berichten. Vielleicht kann er uns auch etwas zu der derzeitigen Situation sagen, wenn er schon einmal hier ist.
Mit einer Einladenden Kopfbewegungn lud sie Amdír ein zu ihnen zu treten und machte etwas Platz, um auch ihn gut im Blick zu haben. Sie wollte nicht unhöflich sein.
Kennocha » 03.10.2015, 15:25 » Rudelplatz FA #1

Garou



Sie konnte Garou direkt ansehen, dass ihm all das widerstrebte. Es war nicht einfach für Ruari oder gar sie selbst in einem Kampf dieser Giganten mitmischen zu können. Egal was geschehen würde sobald der Krieg losbrach, keiner der Fenrir Ano hatte einen großen Einfluss darauf. Es lang daher allein in Kennochas Interesse ihr Rudel zu beschützen und dafür zu sorgen, dass es zu möglichst keinen Verlusten auf ihrer Seite kam.
All der Krieg machte sie traurig. Trotzdem hatten sie nicht die Kraft ihn aufzuhalten, da machte sie sich nichts vor, denn das wäre nur Naiv und Dumm gewesen. Zu viel war inzwischen in dem Tal passiert um noch einen anderen Weg gehen zu könnnen. So viel Blutvergießen, so viel Tod. Und es würde immer mehr werden, denn die Verlierer würden sicher wieder kommen. Ein nicht enden wollender Teufelskreis.
Wieder besah sie sich das Rudel. Sie waren so wenige. Es war Zeit, dass sie selbst etwas für das Rudel tat. Es war Zeit zu handeln, das wusste sie.
Eigentlich sollte sie gegen den Vorschlag von dem Berater gehen und sich selbst um die heikle Situation der Diplomatie bemühen, nachdem sie keinen Diplomaten hatten, der sich wirklich darum kümmern konnte. Sie zweifelte ob es sinn machte ihn zu schicken, ihm eine erneute Bürde aufzuerlegen.
Natürlich mussten sie Informationen einholen, mussten die Situation genau einschätzen können. Sie vertraute Garou ebenso wie auch auf seine Fähigkeiten. Sie wusste, dass er seine Sachen gut machen würde und doch hoffte sie darauf, dass sich eine andere Möglichkeit ergab.
Ja leider. Manchmal wünsche ich es mir wirklich, dass alles nebeneinander exestieren kann, ohne Krieg und Tod.
Sie merkte ihm seine Sorge an, die die ihre nur so gut widerspiegelte. Und doch sah sie das kurze Lächeln auf seinen Zügen. Es stand ihm ausgesprochen gut, fand Kennocha, auch wenn er es kaum tat. Du solltest öfters lächeln. Es steht dir. Auch dir steht manchmal etwas Entspannung zu vor dem ganzen Ernst und Kampf dieses Lebens.
Sie nickte, nur auf seine nächsten Worte. Es war gut wenn er bald ging. Je eher sie die Informationen hatten umso besser, umso mehr konnten sie sich darauf vorbereiten. Es war sinnvoll, auch wenn sie es nur ungern tat. Das er erst morgen aufbrach verstand sie. Langsam begann der Tag sich dem Ende entgegen zu neigen. Zwar wurde es noch nicht dunkel, aber lange konnte es auch nicht mehr dauern, schätzte sie.
Sie vertraute auf die Worte des Grauen. Hoffte so sehr, dass es ihm möglich war, seine Worte zu halten. Doch sie wusste auch, dass selbst er nicht gegen all Feinde auf einmal gewinnen konnte.
Doch es war ihre Aufgabe positiv zu sein und Stärke zu demonstrieren, dadurch blieben ihre Zweifel und Ängste tief in ihr Vergraben und gelangten nicht ans Licht.
Auch auf seine nächten Worte nickte sie.
Ja, ich werde Mitglieder ausschicken im Tal nach weiterer Unterstützung zu suchen. Vielleicht finden sie Wölfe oder Hunde die uns betreten werden und uns weiter stärken. Sie klang zuversichtlich, verbot sich jeden Gedanken eines Versagens. Sie würden es schaffen, glaubte fest daran.
Ob sie mit Garou danach zusammen reisen würde ? Sie wusste es nicht. Sie wollte Ruari nicht alleine mit der ganzen Verantwortung lassen, während sie weg war. Er würde jemaden brauchen, der ihm half, wenn sie es nicht konnte weil sie unterwegs war.
Sie wollte ihm jedoch nicht ständig eine solche Bürde auf die Schulter lasten, die doch eigentlich ihre eigene und Ruaris war.
Auf seinen Einwand runzelte sie die Stirn und dachte angespannt nach. Natürlich wäre es das optimalste, wenn es nicht zum Kampf käme. Und doch, nach allem was sie gehört hatte wäre die einzige Chance auf einen dauerhaften Frieden das verschwinden einer der beiden konkurrierenden Herden. Nur wenn die AE oder die GS verschwanden würde es Frieden geben. Wobei sie bei Faithless ehr bezweifelte, dass er mit Frieden zurechtkam, er würde vermutlich einen neuen Feind erschaffen.
Hast du einen Vorschlag um dieses Ziel zu erreichen? Die Alacres Pacem werden dem Weg den sie folgen nicht verlassen. Sie hoffen auf Frieden durch ihre Gespräche, doch dafür ist es zu spät.
Wir haben jedoch auch vorteile gegenüber den anderen. Sie wissen nicht wo wir sind, sie kennen unsere Stärke und unser Können nichts. Sie werden uns unterschätzen.
Sie sah traurig aus, auch wenn sie diese Tatsache eigentlich froh stimmte. Krieg war nicht ihr Fall.
Und doch hatte Garou recht. Sie brauchten dringend Unterstützung. Sowohl in den eigene Reihen als auch von anderen Herden, auch wenn es Ruari nicht gefiel, aber darüber würde sie später mit ihm sprechen.
Kennocha » 07.05.2015, 15:33 » Rudelplatz FA #1

Garou



Kennocha folgte dem Blick des Rüden, als dieser mit missmutigem Blick das Rudel betrachtete. Sie fragte sich jedoch, was ihn so genau störte. Sie waren ein Rudel, doch sie wollte niemandem zu irgendwas zwingen, sie alle waren freiwillig hier, um mit Ruari und ihr zu leben. Sollte sie ihnen das Verbieten? Die Fähe verstand nicht ganz, was Garou störte, doch er schien es nicht ansprechen zu wollen, deswegen schwieg auch sie. So wenige waren sie, da wollte sie nicht vertreiben, denn sie stand zu dem Rudel. Der Regen wurde einfach nicht weniger, und inzwischen spürte sie die Kälte auch schon leicht in ihren Körper eindringen, denn ihr Fell hielt den Regenmassen einfach nicht mehr lange stand. Sie schüttelte sie einmal, um eines Wasser von ihrem Fell zu bekommen, ehe sie wieder das kleine Rudel ansah. Die meisten waren mit sich selbst beschäftigt, doch es war friedlich. So wie es sich gehörte, fand die Helle.
Wieder machte sie sich Gedanken im den drohenden Krieg. Wie sollten sie entscheiden? Oder sollten sie lieber das Tal verlassen, ehe der Kampf losbrach, den die Fenrir Ano nicht kämpfen konnten? Was war die richtige Entscheidung? Was war für das Rudel gut? Wieder einmal spürte sie die Verantwortung, die auf ihren Schultern lastete, während sie versuchte ihren Ziehsohn, den Alpha, so normal wie möglich aufwachsen zu lassen. Sie würde das nicht ewig machen können, irgendwann würde sie mit Ruari sprechen müssen, doch noch scheute die Wölfin dieses Gespräch. Es war ihr wichtig, zuvor alles durchdacht und mögliche Lösungen bereit zu haben, denn so sehr sie sich auf was anderes wünschte, manchmal musste es einfach schnell gehen.
Sie versuchte auch dem Schwarzen gegenüber eine starke und weise stellvertretende Leiterin zu sein, doch sie wusste auch, dass es ihr zwar gelang, dennoch nicht ganz. Und es beruhigte sie, dass nur der Berater in der Nähe war, denn er verstand ihre Sorgen und Probleme, die das Rudel hatte.
Ja, wir sollten sie auf jeden Fall losschicken, jede Hilfe ist gerade wichtig.
Sanft lächelte sie den Rüden bei seinen Worten an.Ich weiß deine Sorge zu schätzen, aber es ist nicht so einfach, wie du selbst weißt.
Wieder ließ sie den Blick über das überschaubare Rudel wandern. Sie konnten einfach nicht abwarten, bis sich etwas tat und es zu spät war. Irgendwas mussten sie tun. Sie mussten sich vorbereiten.
Sie dachte über den Vorschlag des Rüden einige Zeit nach, während ihr Fell vom Wind durchgewühlt wurde. Natürlich hatte er recht, aber sie fühlte sich nicht wohl dabei, einen guten Kämpfer, der das Rudel bei einem Angriff gut verteidigen konnte, wegzuschicken.
Kennocha seufzte leise, als sie sich wieder Garou zuwandte. Vermutlich hast du recht. Aber bitte, gib auf dich Acht. Wir können es uns nicht leisten unseren Berater und auch guten Verteidiger zu verlieren. Ihre Stimme war sanft, als sie den Rüden mit ruhigem Blick ansah. Nur langsam begann sich die Fähe zu entspannen, während sich langsam der Weg in eine Zukunft öffnete.
Trotzdem müssen wir auch noch mit den anderen Herdenleitern sprechen, bevorzugt alleine, ohne uns in einer Gruppe zusammenzuscharren. Wir müssen wissen, wie sie zu dem bevorstehen Krieg stehen und was sie gedenken für eine Rolle dabei einzunehmen. Sie wollte Garou dies alles nicht aufbürden, und sie wusste auch nicht, ob es richtig war, doch blieben ihnen sonderlich viele Alternativen?
Sie zuckte wieder Schultern, als sie über die Alacres Pacem nachdachte. Sie wollen es auf ihrem Weg machen, den sie für richtig halten. Daran ist nichts verwerflich, denn sie halten es für die Lösung. Wir können es kaum ändern, und daher nur versuchen uns zu schützen, sobald es losgeht. So hart das auch klang, Kennocha sah einfach keine andere Möglichkeit mehr. Du kennst meine Einstellung, die Einstellung des Rudels zu dem Versuch der Alacres Pacem. Ich danke dir, dass du dich darum kümmern wirst.
Vielleicht hatten sie doch noch eine Chance, aber den Vorschlag des Rüden nahm sie nur zur Kenntnis. Sie konnte sich derzeit einfach nicht ausruhen, zu viel geisterte in ihrem Kopf herum, ließ ihre Gedanken keine Ruhe finden. Als sie kurz darüber nachdachte, wann sie zuletzt was zu sich genommen hatte, stellte sie fest, dass es schon länger her war. Auch darum würde sie sich noch kümmern müssen, stellte sie betrübt fest. Aber es ließ sich nicht ändern.
Sie sah in den Himmel hinauf. Warum musste alles nur so schwierig sein. So unnötig gefährlich?
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